A wooden Hunt tub with iron-bound wheels pushed by a boy along plank rails in a Ruhr coal gallery, the box heaped with lump coal and a chalk tally mark on its side.
Wofür es benutzt wurde
Hölzerner Förderwagen, dessen Spur nicht im Rad lag, sondern im Boden: ein stumpfer Zapfen unter dem Kasten lief in der Nut einer Bohle und hielt den Wagen auf der Bahn. Agricola beschreibt ihn 1556 im sechsten Buch von De re metallica, in der Übersetzung der Hoovers von 1912: Fassungsvermögen um die Hälfte größer als eine Schubkarre, benutzt für die längsten Strecken, weil er leichter läuft und mehr trägt. Beate Falk beschreibt im Anschnitt des Deutschen Bergbau-Museums, dass die Wagen an einer Hundskette gezogen und meistens gleichzeitig von einem zweiten Mann gestoßen wurden; die Arbeiter hießen Hundsläufer, Hundsschlepper, Hundsstößer. Lohnverhältnis auf dem Schneeberg im Passeiertal nach einer Anmerkung bei ihr: Hauer 60 Kreuzer am Tag, Huntstößer 26.
Was daran neu war
1800 ist kein Erfindungsdatum; Falk führt den Hunt seit dem 16. Jahrhundert. Neu ist an ihm nichts - strittig ist sein Name, und zwar ausdrücklich in der Fachliteratur. Agricola führt ihn 1556 auf das Geräusch zurück, Poppe 1804 auf Hunde, die den Wagen einst gezogen hätten, Veit 1871 und Grimm/Heyne 1877 auf slowakisch hyntow und magyarisch hintó im Sinne von Kutsche, Falk 2018 auf das Jagdfeld. Der Begleitband des Bergbau-Museums von 2015 sagt selbst, es sei nicht geklärt, warum der Wagen so heißt. Widerhaken: Der Hunt wurde zur Lohneinheit - beim Wagengedinge war der Lohn an die Zahl der geförderten Wagen gebunden, gezählt mit Holzstiften auf einer Gedingetafel. Geschoben wurde der Hunt von Männern, die nach Falk weniger als die Hälfte des Hauerlohns bekamen. Dass aus dem Spurnagel die Spurkranz-Schiene hervorgegangen sei, ist nicht belegt.