1842 · Coal Carried in Back Baskets · Werk 347 von 1.871
Scottish bearer women climbing a ladder stair from a shallow coal pit near Loanhead, each carrying a wicker creel of coal strapped over her forehead, children waiting at the top.
Wofür es benutzt wurde
In den schottischen Kohlengruben trugen Frauen und Mädchen die Kohle in einem Rückenkorb, dem creel, über Leitern aus der Grube zum Schachtboden oder ans Tageslicht. Ellison Jack, elf Jahre, sagte dem Kommissar Franks für die Grube Loanhead bei Edinburgh: ihr Vater nehme sie um zwei Uhr morgens mit hinunter, herauf komme sie um ein oder zwei Uhr nachmittags; ihre Aufgabe seien vier bis fünf Wagen, jeder halte 4,25 Zentner englisch, und sie füllt fünf Wagen in 20 Gängen. Franks vermerkt, sie habe zunächst etwa 14 Faden von der Kohlenwand bis zur ersten Leiter zu gehen, die Leitern seien 18 Fuß hoch, und ihre Last je Gang betrage 1 bis 1,5 Zentner - bei 112 Pfund je Zentner also etwa 51 bis 76 Kilogramm.
Was daran neu war
Technisch war daran nichts neu; neu war die Veröffentlichung. Der Bericht von 1842 machte die Arbeit aktenkundig, und binnen Wochen folgte das Gesetz: 5 & 6 Vict. c. 99, datiert auf den 10. August 1842, nachdem die Commons am 6. August die Änderungen der Lords angenommen hatten. Der Entwurf vom 22. Juni 1842 war gestaffelt - bereits Beschäftigte durften bleiben, nach drei Monaten galt das Verbot für unter Achtzehnjährige, nach sechs Monaten für alle weiblichen Personen -, und Inspektoren durfte ein Minister der Krone (Secretary of State) ernennen, wenn und wann er es für gut hielt. Widerhaken: Das Verbot nahm den Lohn, nicht die Arbeit. Bei Feldarbeit bekam Mary Hogg 8 bis 10 Pence am Tag, unter Tage einen Shilling, von dem aber Öl, Docht und Grubenkleidung abgingen; 1843 gingen aus schottischen Gruben Bittschriften für Aufhebung oder Änderung des Gesetzes ein. Das Inkrafttreten zum 1. März 1843 ließ sich nicht bestätigen.