1876 · Stamp Mill with Iron Stamps · Werk 352 von 1.871
A battery of Cornish stamps at Wheal Peevor near Redruth, iron-shod lifters raised by cams on a rotating shaft to crush tin ore in the coffer, launders carrying slurry away.
Wofür es benutzt wurde
Wheal Peevor bei Redruth wurde 1872 als eigenständige Zinngrube wieder aufgenommen. Das Pochwerk zerschlug das geförderte Erz, bevor es über Rundherde aufbereitet und in zwei Brunton-Öfen vom Arsen befreit wurde. J. H. Collins nennt 1874/75 als cornischen Durchschnitt einen Stempelkopf von etwa 4 cwt, rund 200 Kilogramm, etwa 40 Schläge in der Minute und ungefähr eine Tonne Erz je Stempel in 24 Stunden. Zwischen 1872 und 1889 lieferte die Grube nach Historic England 3.280 Tonnen Zinnstein. Collins warnt im selben Abschnitt vor dem Überpochen: Wer zu fein schlägt, erzeugt Schlamm, und in der anschließenden Aufbereitung geht dann viel Erz verloren. Die Maschine, die das Zinn freilegen sollte, konnte es fortschwemmen.
Was daran neu war
Neu war an cornischen Pochwerken 1876 nichts; die Bauart ist Jahrhunderte alt, und Dampfantrieb gab es an den Gruben bei Carn Brea seit 1813. Strittig ist sogar, was in Wheal Peevor stand: Simon Jones (Cornish Mine Images) und Explore Cornwall führen für die 1870er Jahre Cornish Stamps und erst für 1912 zwanzig Köpfe kalifornischer Bauart, Barry Wills nennt dagegen 48 kalifornische Köpfe; Historic England schreibt nur "stamps", ohne Typ und ohne Zahl. Was der Zeitpunkt markiert, ist ein Kipppunkt: Nach Angabe des Cornwall Council fiel die Spitze der Zinnförderung in die 1870er Jahre, und ab 1874 ging die Produktion zurück, weil Australien und Malaya flache Lagerstätten aufmachten. 1887 wurde die Grube wegen des Zinnpreises aufgegeben, zwölf Jahre nach dem Bau des Maschinenhauses.