1860 · Hand Dressing at the Buddle · Werk 353 von 1.871
Bal maidens at a Cornish copper mine dressing floor breaking ore with long-handled bucking hammers on iron plates, a round buddle turning behind them and sorted ore in heaps.
Wofür es benutzt wurde
Bal maidens waren die Frauen und Mädchen der cornischen Erzaufbereitung über Tage. Charles Barham beschreibt 1842 im Bericht der Children's Employment Commission die Reihenfolge: Riddling und Spalling meist durch Mädchen ab sechzehn, Cobbing am eisernen Amboss ab etwa fünfzehn, dann das Bucking, das Zerklopfen auf eisernen Ambossen, das er als die Arbeit bezeichnet, die allgemein für die härteste regelmäßige Arbeit der Mädchen gehalten werde; bezahlt mit zehn Pence bis einem Schilling am Tag. Die Arbeitszeit lag bei zehn Stunden im Sommer und etwa neun im Winter, dazu kamen üblicherweise zwei bis vier Meilen Fußweg. Der Lohn wurde monatlich an ein Kind für fünf oder sechs ausgezahlt; Barham notiert, man achte inzwischen meist darauf, genug Silbergeld auszuzahlen, damit die Teilung nicht erst im Laden oder Wirtshaus gewechselt werden müsse.
Was daran neu war
Eine Neuerung gibt es nicht; der Beruf ist seit dem Mittelalter belegt, und 1860 markiert den Wendepunkt, nicht den Höhepunkt. Nach der Datenbank balmaiden.co.uk waren Frauen von etwa 1770 bis 1860 in großer Zahl beschäftigt, danach ging ihre Zahl zurück; Bernard Deacon zählt für 1861 über 5.000 bal maidens in Cornwall, knapp neun Prozent der unverheirateten Frauen zwischen 15 und 69. Zwei Kräfte wirkten gegeneinander: Collins schreibt 1874/75, das Bucking sei durch Brechmaschinen fast verdrängt, Handspalling koste 6 bis 8 Pence je Tonne und der Steinbrecher 3 bis 4. Barham hatte 1842 dagegen beobachtet, dass Maschinen dazu neigten, die bisher Beschäftigten durch jüngere Hände zu ersetzen. Und der Rundherd selbst war nach seinem Bericht überwiegend Jungenarbeit; den Frauen fielen die feineren Arbeiten an den Rahmen zu.