Locomotion No. 1

1825 · Colliery Locomotive with Coupling Rods · Werk 356 von 1.871

Locomotion No. 1, 1825, Colliery Locomotive with Coupling Rods

Locomotion Number One on the Stockton and Darlington Railway on opening day, a small four-wheeled engine with all four wheels coupled by rods, a plain cylindrical boiler with a single tall chimney at the front end, two vertical cylinders set into the top of the boiler with their cross-heads and rocking beams working above it, a small tender behind, hauling chaldron wagons of Durham coal past a lineside crowd in top hats, tail coats, breeches, smocks and bonnets.

Wofür es benutzt wurde
Robert Stephenson and Co. baute die Maschine 1825 in Newcastle für die Stockton & Darlington Railway; sie sollte Kohle von den Gruben bei Shildon zum Hafen Stockton bringen. Am 27. September 1825 zog sie bei der offiziellen Eröffnung einen gemischten Zug aus Kohle-, Mehl- und Personenwagen die ersten zwölf Meilen in etwa zwei Stunden; Historic England nennt rund 600 Fahrgäste, eine zeitgenössische Zeitungsmeldung 1.000. Der Sammlungsdatensatz der Science Museum Group, Objektnummer 1978-7010, gibt ein Gewicht von 6.500 Kilogramm an. 1828 zerriss der Kessel; der Fahrer John Cree starb zwei Tage später. Timothy Hackworth baute die Maschine mit neuem Kessel wieder auf, 1841 wurde sie ausgemustert.
Was daran neu war
Neu war nicht die Dampflokomotive; regelmäßigen Personenverkehr mit Dampf bot die Bahn 1825 noch nicht. Historic England hält fest, dass die Gesellschaft den Personenverkehr nach der Eröffnung an Unternehmer vergab, die pferdegezogene Wagen gegen Wegegeld über die Schiene fuhren, und dass im Gaunless-Tal zwischen zwei seilbetriebenen schiefen Ebenen Pferde zogen; erst nach Hackworths Globe von 1830 beförderte die Bahn Personen selbst mit Dampf. Auch als durch Parlamentsakte (1821, 1823) genehmigte öffentliche Bahn war sie nicht die erste; Historic England nennt die Lake Lock Railroad (1798) und die Surrey Iron Railway (1801). Neu war laut HE, dass sie in den 1820er Jahren die komplexeste Bahn der Welt war und ihre Erfahrungen offen teilte. Von der Maschine selbst ist wenig übrig. Das Museum in Shildon schreibt, sehr wenig der Lokomotive von 1825 sei erhalten und das ausgestellte Stück unterscheide sich deutlich von der Maschine, die vor 200 Jahren fuhr.

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