1831 · Coal Hopper at the Quay · Werk 358 von 1.871
Chaldron wagons tipping coal down timber drops into a collier brig at Seaham Harbour on the Durham coast, the stone piers and lighthouse enclosing the loading basin.
Wofür es benutzt wurde
Der 3. Marquess of Londonderry ließ in Seaham einen eigenen Hafen für die Kohle seiner Zechen bauen; den Grundstein des Nordhafens legte er am 28. November 1828. Am 25. Juli 1831 lief nach Darstellung des Seaham Town Council die erste Kohle über die neue Bahn von den Rainton-Gruben herunter und wurde in die Brigg Lord Seaham geladen; Salutschüsse, die Rainton-Kapelle und 7.000 jubelnde Zuschauer begleiteten ihr Auslaufen. Der Drop setzte den beladenen Chaldron-Wagen zu rund zweieinhalb Tonnen in einem Rahmen in den Schiffsraum ab, gebremst über ein großes Rad mit Bandbremse, und hob den leeren über Gegengewichte zurück aufs Gleis. Die Zubringerbahn von Rainton kostete nach Durham Records Online 20.000 Pfund, davon 6.336 Pfund allein für Wagen.
Was daran neu war
Neu war nicht das Verladen aus Wagen, sondern das Absetzen statt Schütten: Die Kohle fiel nicht über eine Rutsche, sondern fuhr im Wagen in den Schiffsraum. Das schonte die Stückkohle, deren Bruch den Preis drückte. Wer das Verfahren in Seaham einführte, ist nicht belegt. Das Beamish Museum schreibt, William Chapman, ab 1820 Ingenieur der Londonderrys, habe 1807 ein Verfahren gegen Kohlebruch beim Verladen patentiert und gemeinsam mit John Buddle möglicherweise den Bau eines Vorläufers dieser Drops angestoßen; eine Patentnummer nennt es nicht, und Grace's Guide führt dieses Patent nicht. Drops gab es am Tyne zu diesem Zeitpunkt bereits; für Seaham selbst beschreibt ein von East Durham History wiedergegebener Text der 1830er Jahre wegen der Klippenhöhe die Verladung über eine Rutsche. Der Widerhaken steckt im Handel: Im Londoner Volumenmaß maß zerkleinerte Kohle mehr als große. Wer nach Maß verkaufte, verdiente am Bruch, den die Anlage verhindern sollte.