The Signal Box

1890 · Signal Box · Werk 376 von 1.871

The Signal Box, 1890, Signal Box

A signalman pulling a lever in a timber signal box: a long frame of tall upright iron levers standing in a row from the floor, each taller than waist height, the signalman gripping one lever near its top with a cloth in his hand on the polished steel, block instruments and a train register open on the desk, the man in waistcoat, collarless shirt with sleeves rolled, dark trousers and a cap.

Wofür es benutzt wurde
Im Stellwerk bediente der Signalwärter eine verriegelte Hebelbank: Weichen und Signale über Drahtzüge und Gestänge, dazu die Blockapparate zur Verständigung mit den Nachbarstellwerken. Grundsatz des absoluten Blocks ist, dass sich zu jeder Zeit nur ein Zug in einem Blockabschnitt befindet, der vom letzten Haltsignal des einen Postens bis zum ersten des nächsten reicht (signalbox.org). Historic England beschreibt die betriebliche Absicht: Das Stellwerk erlaubte es, mit einem, höchstens zwei Männern die Arbeit zu tun, für die vorher mehrere Weichen- und Flaggenposten am Boden nötig waren. Zur Größenordnung: Das 1878 eröffnete London Bridge North hatte zwei gegeneinander verriegelte Rahmen von je 140 Hebeln, zusammen 280. Zu den Dienstzeiten nannte Mr Channing im Unterhaus am 23. Januar 1891 einen Great-Western-Wärter, der nach zehn Stunden Dienst weitere zehn Stunden als Nebelsignalgeber anhängte.
Was daran neu war
Neu war nicht das Stellwerk, sondern seine Verbindlichkeit. Der Regulation of Railways Act 1889 - königliche Zustimmung am 30. August 1889, dieses Datum ist gemeint, nicht das der Verabschiedung - gab dem Board of Trade die Befugnis anzuordnen, den Blockbetrieb einzuführen, Weichen und Signale zu verriegeln und an Personenzügen durchgehende Bremsen zu verwenden, die selbsttätig wirken, wenn die Bremsleitung unterbrochen wird (legislation.gov.uk, Abschnitt 1). Historic England datiert die schrittweise Einführung des Blocksystems auf die 1860er bis 1880er Jahre. Der Anlass war kein Fortschritt: Am 12. Juni 1889 wurde bei Armagh ein überfüllter Ausflugszug einer Methodisten-Sonntagsschule auf der Steigung geteilt, der hintere Teil lief zurück. Die Opferzahl ist strittig, weil Verletzte später starben: das National Railway Museum nennt 80 Tote und 260 Verletzte, RTÉ Archives 88 Tote, die Armagh Methodist Circuit 89 Tote, in ihrer Namensliste 19 unter fünfzehn Jahren und elf ohne Alter.

Zum Weiterlesen