The Knife Grinder

1875 · Street Trading · Werk 390 von 1.871

The Knife Grinder, 1875, Street Trading

A travelling knife grinder treadling his wheel at a kerb in a street of workers houses, sparks at the blade, children and a hawker with a basket gathering round.

Wofür es benutzt wurde
Der Sheffielder Schleifer mietete nach Cullen seinen Trog in einem Schleifwerk. Im Grinding Hull von Abbeydale, 1817 erbaut, trieb ein Wasserrad sechs Schleif- und zwei Glättsteine; die Steine hatten im Neuzustand sechs Fuß Durchmesser und hingen in einem Wassertrog, der Mann saß auf einem Holzbock über dem Stein. 1794 zählte man 83 Schleifwerke mit 1.475 Trögen und 1.800 Schleifern, in einer Aufstellung für 1857 sind es 5.029 Schleifer in und um Sheffield. Für 1857 berichtet Derek Cullen die von John Charles Hall ermittelten Durchschnittsalter der lebenden Männer: Gabelschleifer 29, Tischmesserschleifer 35, Sägeschleifer 38, Sichelschleifer 40 Jahre. Die Steine zersprangen: 1912 erschlug ein geborstener Stein im Grinding Hull von Abbeydale einen Sensenschleifer.
Was daran neu war
Neu war keine Maschine, sondern die statistische Beweisführung: ein Gewerbe, über Sterberegister nach Teilberufen aufgeschlüsselt. Für Solingen rechnete Dr. A. Oldendorff 1882 aus Zivilstands- und Sterberegistern gegen zwei Kontrollgruppen; nach der Auswertung, die die Seite zeitspurensuche.de aus seinem Aufsatz zieht, starben die über zwanzigjährigen Schleifer von 1850 bis 1874 mit durchschnittlich 39,4 Jahren, die Eisenarbeiter mit 48,3, die übrigen Männer mit 54,4. Als Ersten, der Alarm schlug, nennt Cullen Arnold Knight im September 1819; Engels zitierte Knight 1845 aus einer Schrift von „vor zehn Jahren“. Der Widerhaken ist die Absauganlage: Nach Cullen war sie wirksam, aber teuer im Einbau und erhöhte die Trogmiete des Schleifers, weshalb wenige sie nutzten. Engels behauptete 1845, die Schleifer hätten sie stellenweise zerschlagen, im Glauben, sonst kämen mehr Arbeiter ins Gewerbe und drückten die Löhne; er legt dafür keinen Beleg vor.

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