The Stanhope Calculator

1775 · Stanhope Mechanism · Werk 406 von 1.871

The Stanhope Calculator, 1775, Stanhope Mechanism

A rectangular calculating machine in a case of mahogany and brass, a row of small round numeral windows across the upper brass face, each window showing the single digit 0, sliding setting bars below them in parallel slots with small ivory pointers, a crank on the right side, a brass carrying handle on the lid, every other surface plain brass and figured mahogany, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the slots of the setting bars.

Wofür es benutzt wurde
Charles Stanhope, 3. Earl Stanhope, zeichnete als Viscount Mahon; gebaut hat die Geräte James Bullock in London; nach Martyn Downer suchte Stanhope mit keiner seiner Erfindungen Gewinn. Es sind drei verschiedene Maschinen, die auseinanderzuhalten sind. Vierspeziesmaschinen von 1775 und 1777 — das Science Museum führt zur zweiten "Calculating machine invented by Charles Stanhope in 1777, made by James Bullock", Inv. 1872-137, "Known as the Leibniz type". Davon getrennt eine koplanare Zahnscheiben-Addiermaschine von 1780, zwölfstellig und nach dem Arithmeum auf englische Währung eingerichtet, "from 'Farthings' to 'Hundred Million'", mit der Inschrift "Visc[oun]t Mahon Inv[enit] 1780 Ja[me]s Bullock Fecit"; das Original steht im Old Ashmolean in Oxford.
Was daran neu war
Hier bleibt der Eintrag dünn, und das ist der Befund. Belegt ist eine konstruktive Eigenheit der Maschine von 1780: nach dem Arithmeum vermied Stanhope Zwischenräder, weshalb die Anzeigeräder abwechselnd in Gegenrichtung laufen. Für die Maschine von 1777 wird ein vollautomatischer Zehnerübertrag behauptet; die Analyse stammt von Michael Wright und steht bei Martyn Downer, der die Maschine 2008 ausstellte, als Beitrag zum Ausstellungskatalog. Der Widerhaken ist die Bestandslage: Downer nennt drei erhaltene Stücke, eines davon nur ein Fragment, und das Science Museum hält neben der Maschine ein "Small trial piece". Beide Stücke kamen über H. P. Babbage ins Museum und gehörten nach Wright zuvor Charles Babbage — Stanhopes Maschinen wurden Sammlungsgut der nächsten Rechenmaschinengeneration, nicht Werkzeug der eigenen.

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