The Macaroni Box

1885 · Key-Driven Prototype · Werk 422 von 1.871

The Macaroni Box, 1885, Key-Driven Prototype

A calculating machine built inside a plain wooden grocery box, wooden meat skewers serving as key levers protruding in ranks through holes bored in the lid, staples and rubber bands holding the mechanism inside, a paper strip ruled into small squares glued along one edge of the lid, the box lid propped open to show the crude mechanism, the wood raw and unfinished, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the rows of skewers.

Wofür es benutzt wurde
Dorr E. Felts erstes, grobes Modell einer tastengetriebenen Addiermaschine, gebaut in Chicago. In seinem Vortrag von 1916 beschreibt Felt den Einkauf: beim Lebensmittelhändler eine Makkaroni-Kiste für den Rahmen, beim Metzger Spieße für die Tastenschäfte, in der Eisenwarenhandlung Heftklammern, in der Buchhandlung Gummibänder als Federn. Er begann am Thanksgiving-Tag, weil das ein Feiertag war, und arbeitete auch an Weihnachten und Neujahr. Das Smithsonian, das Felts Maschinensammlung hält, nennt die Kiste eines Lebensmittelhändlers mit Fleischspießen als Tastenschäfte. Aus dem Holzkasten wurde der Comptometer; die Firma, die Felt mit dem Geldgeber Robert Tarrant gründete, bestand bis zur Fusion mit Victor 1961.
Was daran neu war
Nicht die Volltastatur. Das Smithsonian verzeichnet, dass der Unitarier und Mathematiker Thomas Hill knapp dreißig Jahre früher eine Addiermaschine mit einer Tastenspalte je Stelle patentiert hatte, die aber nie marktgängig wurde. Neu an Felts Kasten war, was er vorführte: dass ein Tastendruck die Ziffer gleichzeitig einstellt und ins Zählwerk einträgt, also ohne Zwischenschritt. Der Widerhaken liegt in der Folge. Der Kasten aus Lebensmittel- und Eisenwaren kostete fast nichts; die Maschine, die daraus wurde, verlangte dann geschultes Personal, und Felt & Tarrant richtete ab 1905 eigene Comptometer-Schulen ein.

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