Sundstrand Ten-Key

1914 · Ten-Key Adding · Werk 425 von 1.871

Sundstrand Ten-Key, 1914, Ten-Key Adding

An adding machine with ten keys laid out in three rows of three with a single key below, each key cap bearing exactly one digit from 0 to 9, the compact ten-key block set in the middle of a black enamelled body, a printing head and paper roll behind, a crank with a wooden grip on the right, every other surface plain black enamel and nickel, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the ten-key block.

Wofür es benutzt wurde
Druckende Addiermaschine mit zehn Zifferntasten statt einer Volltastatur, gebaut in Rockford, Illinois. Das Patent "Adding and Listing Machine", US 1.198.487, wurde am 14. März 1914 eingereicht und am 19. September 1916 erteilt; als Erfinder ist Gustaf David Sundstrand eingetragen, Rechteinhaberin ist die Rockford Milling Machine Co. Die Patentschrift nennt als Ziele unter anderem selbsttätige Zwischensummen bei Zehnertastatur und bessere Mittel, Posten und Summen in verschiedenen Farben zu drucken, beschrieben mit blau für die Posten und rot für die Summen; die Maschine rechnet bis 999.999.999 über neun senkrechte Typenstangen. 1927 gaben die Brüder den Vertrieb an Underwood-Elliott Fisher ab.
Was daran neu war
Nicht die Zehnertastatur. Das Smithsonian zählt die Vorläufer auf: Jean-Baptiste Schwilgué patentierte 1844 ein solches Gerät, Victor Schilt zeigte 1851 im Crystal Palace eines, und die Standard Adding Machine von Ludlum und Hopkins war ab 1903 in St. Louis nach Angabe des Smithsonian die erste weit verbreitete Zehnertastenmaschine, bei der die gedruckten Zahlen sichtbar waren. Neu war die Anordnung der zehn Tasten: das Smithsonian schreibt Sundstrand das Schema 3 x 3 mit Nullschiene darunter zu und nennt es den Standard für Addiermaschinen und später für elektronische Rechner. Wer von den Brüdern es entwarf, ist strittig: das Science Museum nennt Oscar Sundstrand als Erfinder einer von Hand gebauten Maschine von etwa 1913, das Smithsonian ebenfalls Oscar, Retrocalculators dagegen David; das Patent von 1914, das Zwischensummen und Farbdruck betrifft, nennt Gustaf David.

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