Webb Adder

1868 · Disc Adder · Werk 432 von 1.871

Webb Adder, 1868, Disc Adder

A flat circular adding device the size of a saucer, two concentric toothed rings of small numerals on a brass face set on a mahogany base, the larger ring bearing the digits 0 to 9 repeated around its rim, a short steel stylus lying beside it, a small ring for a watch chain at the edge, every other surface plain bright nickel, the face lettered "The Adder", standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left catching the teeth of the rings.

Wofür es benutzt wurde
Ein kleiner Handaddierer mit zwei Zifferblättern, bedient mit einem Griffel, verkauft von C. H. Webb in New York und später von Webb's Adder Co. Das Early Office Museum nennt als Preis 1869 sechs bis zehn Dollar und 1890 bis 1892 sieben Dollar. Beworben wurde es 1869 unter anderem in Harper's Weekly, im Scientific American und im American Agriculturist; die Anzeige von 1869 versprach, die Spalten eines Hauptbuchs zu addieren. Die Grenze war die Kapazität: das rechte Rad zählt von 00 bis 99, das linke von 0 bis 49, Summen also bis 4999.
Was daran neu war
Kein Schieber, sondern ein Federspeicher für den Zehnerübertrag: die Kraft wird aufgezogen und im richtigen Moment abgegeben, weshalb der Weg vom Stand 98 auf 99 genauso leicht geht wie der von 99 auf 00. Bei einfacheren Zahnradaddierern seiner Zeit kostete der Übertrag zusätzliche Kraft; gelöst hatte dieses Problem nach Zeldes schon Pascal. Was er nicht konnte, gehört dazu: nur eine Übertragsstelle, und bei 4999 war Schluss. Den verbesserten Übertrag des zweiten Modells deckt das Patent US 414335 von Lester C. Smith, auf Webb übertragen und am 5. November 1889 erteilt; verkauft wurde das neu gestaltete Modell nach Scherphuis ab 1890. Das erste Patent, US 75322, ist auf den 10. März 1868 datiert; sein Anspruchswortlaut wurde nicht eingesehen.

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