Firth of Tay Bridge

1878 · Lattice Girder on Cast Iron Piers · Werk 45 von 1.871

Firth of Tay Bridge, 1878, Lattice Girder on Cast Iron Piers

The first Tay Bridge running two miles from Wormit to Dundee, lattice girders resting on clustered cast iron columns, the taller high girders section standing over the navigation channel.

Wofür es benutzt wurde
Eingleisige Eisenbahnbrücke der North British Railway über den Firth of Tay, für den Personenverkehr eröffnet am 1. Juni 1878. Sie verband Edinburgh über Dundee mit Aberdeen und ersparte Fähre und Umweg; befahren wurde sie von Personenzügen und Kohlenzügen, jeweils nur einer zur Zeit, gesichert durch einen Stabtoken. Mit 10.711 Fuß (3.265 m) war sie bei Fertigstellung die längste Brücke der Welt. Am 28. Dezember 1879 stürzte der mittlere Abschnitt, die "high girders", im Sturm mit einem Zug darauf ein.
Was daran neu war
Neu war der Maßstab, nicht die Bauweise: Gitterträger auf gusseisernen Säulen waren Stand der Technik, hier aber über 3,2 km geführt. Was das Bauwerk der Technikgeschichte hinterließ, entstand erst aus seinem Versagen. Die Untersuchungskommission kam zu dem Schluss, dass die Querverstrebungen der Pfeiler und ihre Befestigungen zu schwach für schwere Stürme waren und Winddruck nie ausreichend eingerechnet worden war; danach wurde er zur Rechengröße. Die Totenzahl ist bis heute unsicher: 46 Leichen wurden geborgen, 56 Fahrkarten nach Dundee waren eingesammelt worden, Schätzungen reichen von 59 bekannten Toten bis etwa 75. Thomas Bouch war am 26. Juni 1879 zum Ritter geschlagen worden, sechs Tage nachdem Königin Victoria über die Brücke gefahren war, und starb keine zwölf Monate nach dem Einsturz.

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