The Convoy Decision

1941 · Traffic Analysis · Werk 453 von 1.871

The Convoy Decision, 1941, Traffic Analysis

A large plotting table carrying a chart of the North Atlantic, the coastlines of Newfoundland, Iceland and Ireland drawn in fine lines, small wooden convoy markers standing in a cluster on the ocean, a second set of markers shaped as small submarines placed close to them, a typed slip weighted down at the chart edge by a brass paperweight, a black bakelite telephone with its handset lying off the cradle, a straight brown cloth covered cord running from the handset to the telephone body, a pencil and a pair of dividers, a green shaded lamp hanging low over the table as the only light, the operations room around it in darkness, the edge of a wall board fading into shadow.

Wofür es benutzt wurde
Der wiederkehrende Entschluss im Operational Intelligence Centre der Admiralität, einen Geleitzug aufgrund entzifferter deutscher Funksprüche um eine bekannte U-Boot-Postenlinie herumzuführen. Die Entzifferungen kamen aus Bletchley Park ins OIC, der Befehl lief über das Western Approaches Command zum Führer der Geleitsicherung (Senior Officer Escort). Am 23. Juni 1941 ließ Western Approaches so den Kurs des Geleitzugs HX 133 ändern; zugleich wurde die Sicherung mit Schiffen zweier westgehender Geleitzüge auf 13 Kriegsschiffe verstärkt, und Flugzeuge des RAF Coastal Command wurden voraus und an den Flanken zusammengezogen.
Was daran neu war
Neu war nicht das Umleiten, sondern die Grundlage: Erstmals in der Atlantikschlacht lagen die Meldungen des Gegners selbst vor, nicht nur Peilungen und Vermutungen - aus einem Einzelfall wurde ein laufendes Verfahren. Der Widerhaken ist doppelt. HX 133 verlor trotz Kursänderung und 13 Sicherungsfahrzeugen fünf Handelsschiffe; zwei U-Boote wurden versenkt. Und die Rechnung, Ultra habe im zweiten Halbjahr 1941 anderthalb bis zwei Millionen Tonnen gerettet, ist bestritten: Ralph Erskine nennt sie "over-simplistic", und Tim D. Lyon führt für den Rückgang der Verluste ab Juli 1941 mehrere gleichzeitige Ursachen an - weniger U-Boote im Atlantik, das Eingreifen der US Navy, besseres Radar, Funkpeilung - und hält fest, welche die wichtigste war, lasse sich nicht sicher sagen; am wahrscheinlichsten seien weniger U-Boote und das Eingreifen der US Navy.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausHut 81940Die Entscheidung stützte sich auf Hut 8. Erst im Juni und Juli 1941 las Hut 8 den Marineschlüssel Dolphin ohne Verzug, mit Schlüsselunterlagen, die gezielt von den Wetterschiffen München und Lauenburg erbeutet worden waren. Erskine: Die so gewonnene Nachricht "at last enabled the OIC to re-route many convoys to evade the few U-boats (about 20) then in the North Atlantic".Beleg: Ralph Erskine, Breaking Naval Enigma (Dolphin and Shark)

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