The Wrens' Billet

1943 · Bombe Operation · Werk 455 von 1.871

The Wrens' Billet, 1943, Bombe Operation

A requisitioned country house room converted to a dormitory, iron bedsteads in two rows with grey blankets folded square at the foot of each, navy uniform jackets hanging on hooks along the wall, a plain card pinned by the door, tall windows covered with black blackout blinds, a bare bulb in a paper shade hanging from the ceiling as the only light, a small tin trunk beneath each bed, bare floorboards, a washstand with jug and basin in the corner, the far end of the room fading into darkness.

Wofür es benutzt wurde
Quartier und Dienst der Angehörigen des Women's Royal Naval Service, die die Bombe-Maschinen bedienten. Die Maschinen standen überwiegend nicht in Bletchley Park, sondern in Außenstellen: Wavendon, Adstock, Gayhurst, Stanmore und ab September 1943 Eastcote. Gedient wurde in drei Wachen zu acht Stunden. Die Maschinenhallen hatten nach der Darstellung der Seite "Bletchley Park Jewels" nur kleine Fenster dicht unter der Decke; wenig Tageslicht und die Abwärme der Maschinen machten die Bedingungen schlecht, für Wavendon und Gayhurst werden kalte Unterkünfte und fehlende Fahrgelegenheiten genannt.
Was daran neu war
Neu war die Arbeitsform, nicht das Gerät: eine rund um die Uhr im Schichtbetrieb laufende Rechenanlage, verteilt auf Außenstellen und bedient von angelernten Frauen. Nach Angabe des National Museum of Computing waren am Kriegsende rund 1.676 WRNS-Angehörige und 263 Männer der RAF an etwa 211 Bombes beteiligt - auf jede Maschine kamen also rund acht Bedienerinnen. Der Widerhaken: Die schnelle Maschine erzeugte Handarbeit. Joan Murray, die selbst in Bletchley Park arbeitete, schreibt, auch bei erfahrenen WRNS-Bedienerinnen sei während der Läufe viel Zeit darauf gegangen, die eben abgenommenen Walzen zu prüfen und verschobene Drähte wieder zurechtzustreichen.

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