Newmanry Tape Loops

1944 · Paper Tape Preparation · Werk 475 von 1.871

Newmanry Tape Loops, 1944, Paper Tape Preparation

A workroom wall hung with dozens of loops of punched paper tape on wooden pegs, each loop with a small plain tag of card tied to it, tape ends curling, the tapes punched with rows of small round holes, a splicing jig and a pot of glue on the bench below, a brush and a pair of scissors, a single work lamp from above at an angle, the pale tape loops bright against the dark wooden wall, the rest of the room in darkness.

Wofür es benutzt wurde
Arbeitsmittel der Newmanry, der von Max Newman geleiteten Abteilung für maschinelle Verfahren. Der abgehörte Tunny-Funkspruch wurde im Baudot-Code gelocht und zum geschlossenen Kreis verklebt; der General Report on Tunny beschreibt Start- und Stoppzeichen, die mit einem besonderen Metallgerät gelocht wurden, und eine Überlappung von zwei Transportlöchern an der Klebestelle. Für die Robinson-Maschinen wurde ein Gemisch aus Bostick und Benzol mit erhitzten Platten verwendet. Lag der Text unter 1500 Zeichen, wurden Kopien angefertigt, in denen RYRY angehängt wurde, bis die Länge 1500 überschritt. Bei Heath Robinson lief die Schleife über das Bedstead, einen Winkeleisenrahmen, auf Holzrollen von etwa zehn Zoll Durchmesser.
Was daran neu war
Hier ist nichts erfunden worden, und das gehört ins Feld: Lochstreifen und Schleife waren Fernschreibtechnik von der Stange, und der General Report on Tunny belegt die Praxis, nicht ihre Erstmaligkeit. Neu war die Regel, nicht das Gerät: die Schleifenlänge wurde zur Zähleinheit, und es wurde eine Mindestlänge von 1500 Zeichen festgesetzt und kurze Sprüche mit RYRY aufgefüllt. Der Preis stand in der Klebestelle. Copeland berichtet von Heath Robinson, dass Streifen rissen oder sich lösten, bei hoher Geschwindigkeit vom Bedstead flogen und in Fetzen die Newmanry behängten.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Wirkt zusammen mitColossus Mark 11943Die Newmanry unter Max Newman sollte Maschinen für den Bruch von Tunny bauen; daraus gingen die Colossus-Rechner hervor. Colossus las die Fernschreibzeichen mit 5.000 Zeichen je Sekunde von einem Lochstreifen, der zu einer Schleife zusammengefügt war; besondere Löcher kurz vor dem Anfang und kurz nach dem Ende des Textes steuerten jeden Durchlauf.Beleg: Tony Sale (Codes and Ciphers Heritage Trust): The Colossus · The National Museum of Computing: Tunny and Heath Robinson

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