The Printing Apparatus

1849 · Stereotype Printer · Werk 487 von 1.871

The Printing Apparatus, 1849, Stereotype Printer

An engineering drawing of the printing apparatus of a difference engine, ink on cream paper, plan and elevation, the bed of movable type heads shown in section above a tray for soft plaster, a paper roll on a spindle alongside for a second copy, levers for setting the column layout, ruled dimension lines, the title block a plain ruled box, the drawing laid flat on a grey studio table, even flat light from directly above.

Wofür es benutzt wurde
Die Druck- und Stereotypiereinrichtung war der Ausgang der Differenzmaschine Nr. 2. Zwischen Rechnung und Druckform sollte keine Hand mehr liegen: Abschreiben und Setzen waren die Stellen, an denen Tafelwerke ihre Fehler bekamen. Der Apparat setzt jedes Ergebnis selbsttätig, druckt einen Abzug auf eine Papierrolle und prägt dieselbe Zahl zugleich in weiche Masse in Schalen, aus der sich Stereotypieplatten gießen lassen; das Science Museum nennt Gips als erprobtes Material. Von den 31 Ziffern der Ergebnisspalte werden 30 übertragen, die höchste bleibt ungedruckt. Zeilenhöhe, Zeilen pro Seite (30, 50 oder 60), Spaltenzahl, Randbreiten und Leerzeilen zwischen Ergebnisgruppen stellt man an Musterrädern ein.
Was daran neu war
Gegenüber Abschrift und Handsatz lag das Neue in der Verkettung: Die Maschine setzt, druckt und prägt in demselben Takt, in dem sie rechnet, ohne Zwischenspeicher und ohne Zeitzuschlag, und das Seitenformat ist einstellbar. Babbage entwarf die Maschine zwischen 1846 und 1849; die Hauptzeichnungen sind auf 1847 bis 1849 datiert (Swade nennt in seinem Aufsatz von 2005 die Entwurfszeit 1846 bis 1848). Gebaut wurde zu seinen Lebzeiten nichts davon. Das Science Museum stellte den Rechenteil 1991 fertig, den Ausgabeteil erst im März 2002: 4000 Teile, die Hälfte einer Maschine von fünf Tonnen. Dass der Entwurf trägt, war damit erst 153 Jahre nach den Zeichnungen belegt.

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