The Mill

1837 · Arithmetic Unit · Werk 489 von 1.871

The Mill, 1837, Arithmetic Unit

An engineering drawing of the mill of the Analytical Engine, ink on cream paper, the plan a great circular arrangement of gear columns around a central axis, the columns set radially like the spokes of a rose window, each column drawn as a ring of concentric circles, ruled dimension lines, the title block a plain ruled box, the sheet laid flat on a grey studio table, even flat light from directly above.

Wofür es benutzt wurde
Das Mill war das Rechenwerk der Analytical Engine. Zahlen wurden aus dem Speicher dorthin geholt, dort addiert, subtrahiert, multipliziert oder dividiert und von dort zurückgeschrieben. Bromley beschreibt für den Stand von Anfang 1838 Kopf- und Schwanzachsen als Rechenregister, neun Tafelachsen für Multiplikation und Division und drei Übertragseinrichtungen. Gerechnet wurde dezimal, alle 40 Stellen gleichzeitig. Ein einfacher Zahlentransport dauerte etwa 2,4 Sekunden, eine volle Addition etwa 3 Sekunden. Eine Division setzt Bromley mit etwa vier Minuten an, eine Multiplikation zweier 40-stelliger Zahlen im schlechtesten Fall mit etwa vier, typisch mit etwa zwei Minuten.
Was daran neu war
Neu war die Trennung: Bromley hält fest, dass die Analytical Engine im auffälligen Gegensatz zur Differenzmaschine klar zwischen dem Speicher, in dem Zahlen zwischen den Operationen liegen, und dem Mill unterscheidet, in dem gerechnet wird. Der Widerhaken steckt im Grund dafür. Er liegt in der Mechanik: Die Übertragseinrichtung war verhältnismäßig aufwendig, und genau das war nach Bromley der erste Anreiz, Speicher und Rechenwerk zu trennen und die Arithmetik an einer Stelle zu bündeln. Aus einem Zahnradproblem wurde eine Bauform, die Bromley mit Speicher und Prozessor heutiger Rechner vergleicht; beeinflusst hat sie diese nach ihm nicht, weil Babbages Papiere erst ab 1969 genau untersucht wurden.

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