The Store

1837 · Memory Columns · Werk 490 von 1.871

The Store, 1837, Memory Columns

An elevation drawing of the store of the Analytical Engine, ink on cream paper, fifty identical vertical columns standing side by side, each column a stack of forty numbered wheels one above the other, the columns repeating in strict rhythm across the whole width of the sheet, ruled dimension lines, the title block a plain ruled box, the sheet laid flat on a grey studio table, even flat light from directly above.

Wofür es benutzt wurde
Der Store hielt die Zahlen zwischen den Rechenschritten. Auf senkrechten Achsen saßen Zifferräder, ein Rad je Stelle, 40 Stellen und ein Vorzeichenrad in einem 41. Fach; der Raum zwischen zwei Platten heißt bei Babbage Käfig, das unterste Fach führt die Einer, darüber die Zehner, dann die Hunderter. Steht auf dem Vorzeichenrad eine gerade Ziffer, gilt die Zahl als positiv, sonst als negativ. Bromley liest aus der Anordnung der Variablenkarten 50 Achsen heraus, jede mit zwei Sätzen Zifferrädern, also 100 Zahlen. Menabrea, der den Stand von 1840 beschreibt, nimmt vierzig Scheiben je Spalte an; Lovelace rechnet in ihren Anmerkungen von 1843 mit wahrscheinlich mindestens zweihundert Spalten.
Was daran neu war
Neu war ein Zahlenspeicher, der vom Rechenwerk getrennt und über Karten einzeln ansprechbar war. Was er kostete, rechnet Bromley vor: Die Analytical Engine wäre etwa so groß und so schwer geworden wie eine kleine Eisenbahnlokomotive. Für Bromleys 100 Zahlen zu 40 Stellen und Vorzeichen bedeutet das über 4000 Zifferräder - für einen Speicher, der heute in knapp zwei Kilobyte passt. Dass die Angaben zur Größe auseinandergehen, ist kein Widerspruch der Quellen, sondern ein Unterschied zweier Schätzungen: Bromley erschließt seine Zahl für 1838 aus der Anordnung der Variablenkarten, Lovelace schreibt 1843 „wahrscheinlich“. Gebaut wurde kein Store; fertig wurde bis zu Babbages Tod 1871 nur ein Probestück, ein Teil des Mill mit Druckwerk.

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