The Anticipating Carriage

1838 · Carry Mechanism · Werk 492 von 1.871

The Anticipating Carriage, 1838, Carry Mechanism

A detail drawing of the anticipating carriage, an engineering drawing in ink on cream paper, a comb of hooked levers set along a rocking bar, the hooks repeating in a long row across fifty digit positions, small arrows showing the sweep of the bar resolving every carry in one motion, the levers drawn in elevation with a section through the bar beside them, ruled dimension lines, the title block a plain ruled box, the sheet laid flat on a grey studio table, even flat light from directly above.

Wofür es benutzt wurde
Beim Addieren langer Zahlen ist der Übertrag das Zeitproblem. Läuft er Stelle für Stelle weiter, kann die Übertragskette nach Bromley im schlechtesten Fall fünfmal so lange dauern wie die stellenparallele Addition selbst. Babbages vorgreifende Übertragseinrichtung stellte vorher fest, wo ein Übertrag durchlaufen würde: An jeder Stelle, deren Zifferrad auf 9 steht, schließt ein bewegliches Drähtchen eine Kette mit den feststehenden Drähten - Bromley beschreibt das als logische UND-Verknüpfung. So kann ein Übertrag über beliebig viele Fächer laufen, ohne zusätzliche Zeit zu brauchen.
Was daran neu war
Was neu war, lässt sich am Preis ablesen. Babbage rechnete aus, dass für einen Übertrag von der Einerstelle bis zum 40. Fach die Drähte und Übertragssektoren zusammen etwa 50 Pfund, also rund 23 Kilogramm, wogen - und diese Masse musste in 0,15 Sekunden um 0,65 Zoll gehoben werden. Die Einrichtung, die Zeit sparte, schuf also ein Massenproblem, und sie war so komplex, dass sie nach Bromley der erste Anreiz war, Speicher und Rechenwerk zu trennen, um die Arithmetik an einer Stelle zu bündeln.

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