Wiberg's Calculating Machine

1875 · Wiberg Machine · Werk 499 von 1.871

Wiberg's Calculating Machine, 1875, Wiberg Machine

A compact difference engine of 1875 the size of a sewing machine, its mechanism folded into a small iron frame, rows of brass figure wheels packed close together, a hand crank at the side, a small printing wheel at the front, the whole mounted on a plain wooden baseboard, the brass warm against the grey iron, the machine standing on a plain grey plinth before a flat grey background, even flat light from directly in front.

Wofür es benutzt wurde
Martin Wiberg (1826-1905) baute eine Differenzmaschine, die Tafeln rechnete und druckte. Das Exemplar im Tekniska museet in Stockholm (TEKS0018318) wiegt 16,6 Kilogramm und misst 420 mal 220 mal 230 Millimeter; die Museumsangabe nennt 1875 als Jahr der Fertigstellung und als Zweck das Berechnen und Drucken von Logarithmen, Potenzen sowie Quadrat- und Kubikwurzeln. Mit ihr entstanden siebenstellige Logarithmen von 1 bis 100.000, 1875 veröffentlicht als "Tables de logarithmes calculées et imprimées au moyen de la machine à calculer". Die Nordisk familjebok hält fest, dass die Tafeln in deutscher, französischer und englischer Ausgabe erschienen.
Was daran neu war
Was diese Maschine konnte und Babbages Maschinen nicht: eine vollständige Tafel liefern. Babbage habe sich das vorgenommen, schreibt History of Information, aber nur winzige Bruchstücke veröffentlichen können. Dabei wog Wibergs Maschine 16,6 Kilogramm - der Nachbau von Babbages Differenzmaschine Nr. 2 wiegt fünf Tonnen. Der Widerhaken steht in Wibergs eigenem Nachschlagewerk-Eintrag: Die Rechenmaschine steht dort in einer Reihe mit Eisenbahnheizungen, Geschwindigkeitsmessern, Briefkästen und einem Bodengreifer, der Tiere und Pflanzen vom Meeresgrund holte - und einen Preis auf der Weltausstellung in Philadelphia 1876 verzeichnet der Eintrag nur beim Greifer.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausDifference Engine No. 11832Das Tekniska museet führt Wibergs Maschine auf Babbages Differenzmaschine zurück, die dieser 1821 vorschlug und die nie vollständig verwirklicht wurde. Wiberg selbst korrespondierte mit Babbage über die Konstruktion seiner eigenen Maschine, die 1875 fertig war.Beleg: Tekniska museet / DigitaltMuseum: Räknemaskin (Martin Wiberg), Inventarnummer 021026304322

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