Duchess of Hamilton

1938 · LMS Coronation Class · Werk 5 von 1.871

Duchess of Hamilton, 1938, LMS Coronation Class

A streamlined locomotive in crimson with gold speed stripes, carrying a plate reading "Duchess of Hamilton", three-quarter view, speed whiskers sweeping along the casing, low evening light raking across the smooth flanks.

Wofür es benutzt wurde
Der London–Glasgow-Verkehr der LMS — unterbrochen von einem Aufenthalt in Amerika, aus dem der Krieg eine Gefangenschaft machte. Im Januar 1939 ging sie als „6220 Coronation" verkleidet zur Weltausstellung nach New York, während die echte 6220 in England blieb. Zurück kam die Lokomotive erst 1942, die Wagen des Zuges erst 1946; die Namen wurden 1943 wieder getauscht. Das Schiff, das sie hinüberbrachte, war die „Belpamela" — dieselbe, die acht Jahre später mit siebzehn französischen Lokomotiven unterging (Werk 24).
Was daran neu war
Die Verkleidung wurde in den vierziger Jahren wieder abgenommen — sie kostete beim Unterhalt mehr, als sie an Fahrzeit einbrachte. Das ist der ehrlichere Teil der Stromliniengeschichte.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausRoyal Scot1927Die Amerikafahrt von 1939 war die Wiederholung der von 1933: dieselbe Gesellschaft, dieselbe Aufmachung, wieder eine Maschine unter fremdem Namen. Im Begleitheft von 1939 schrieb der LMS-Vorsitzende: "In 1933 we sent you an Ambassador of goodwill and technical achievement, the Royal Scot train."Beleg: Brighton Toy and Model Museum: 1939 Coronation Scot US Tour publicity brochure, blue (LMS) · Brighton Toy and Model Museum: The Royal Scot in America, 1933