1903 · Flat-Bed Book Typewriter · Werk 534 von 1.871
A typewriter carriage riding on a wide flat cast-iron bed, a bound ledger lying open on the bed, the whole typing mechanism travelling across the double page on rails while the book stays still, entries typed straight into the ruled columns of the book, each key cap bearing a single capital letter, a chain and pulley at the side to draw the carriage across, the bed on a heavy steel-framed table beside a tall window on the left, an electric bulb in a green glass shade hanging above, plain ledgers stacked beside the table, steel filing cabinets and flat desks receding into the dim room with dark unlit figures at the far desks.
Wofür es benutzt wurde
Die Elliott-Fisher war eine Schreibmaschine mit flachem Bett: das gebundene Buch lag aufgeschlagen darunter, und das Schreibwerk mit der Tastatur fuhr darüber hinweg. Das Papier bewegte sich während des ganzen Schreibvorgangs nicht, hält der Branchenführer The American Digest of Business Machines (1924) fest; schon beim Vorgänger Elliott & Hatch stellte nach Mares (1909) eine Daumenschraube hinten die Höhe der Maschine auf die Dicke des Buches ein. Der Nutzen lag im Buchhaltungssaal: weil das Bett flach war, konnten mehrere verschieden große Formulare gleichzeitig darunterliegen und in einem Schreibgang gebucht werden, am häufigsten Hauptbuchblatt, Kontoauszug und Prüfbogen zugleich. Der Digest nennt auch die Buchmaschine für die Eintragung von Urkunden und anderen öffentlichen Dokumenten. Die Rechenwerke addierten und subtrahierten in bis zu 29 Spalten.
Was daran neu war
Die Umkehrung nennt Geo. Carl Mares in The History of the Typewriter (London 1909, S. 165) in einem Satz: die große Trennlinie habe darin bestanden, eine feststehende Walze und eine bewegliche Maschine vorzusehen statt einer beweglichen Walze und einer feststehenden Maschine. Eine Maschine mit Zylinderwalze musste das Blatt um die Walze führen und konnte deshalb in kein gebundenes Buch und auf keinen steifen Karton schreiben. Erster war die Firma damit nicht: Charles B. Whitaker meldete 1894 eine Maschine zum Drucken oder Schreiben in Büchern an (erteilt 1895), und die Fachzeitschrift Typewriter Topics verglich 1923 den Ktypograph des Marseiller Druckers Xavier Progin (dort "Projean") von 1833, bei dem sich nicht das Papier, sondern die Typenmechanik bewegte, mit den Flachschreibern von Elliott-Fisher. 1903 ist kein Modelljahr, sondern der Monat eines Zusammenschlusses: im März 1903 ging die Fisher Book Typewriter Company mit der Elliott-Hatch Book Typewriter Company zusammen; das Addierwerk war seit 1902 Ausstattung. 1927 verschmolz Underwood, dessen Modell Nr. 5 nach dem Hagley-Findbuch zwei Jahrzehnte lang mehr verkaufte als alle Konkurrenten zusammen, mit Elliott-Fisher zur Underwood Elliott Fisher.
Was die Quellen offenlassen: Für einen "Arthur W. Elliott" fand sich keine Quelle; die Quellen nennen nur "Elliott" und W. P. Hatch, und ein Firmenpatent (angemeldet 1899, erteilt 1901) nennt Frederic W. Hillard als Erfinder. Ein Vorname steht deshalb nicht im Text. Die Anwenderzahl in einer Anzeige von 1923 ist in der Vorlage unlesbar; belegt ist daraus nur "mehr als 400 verschiedene Branchen". Zum Verschmelzungsjahr nennt eine Sammlerseite 1926, das Archiv der Hagley Museum and Library 1927.