A queue at a wall-mounted time recorder in a corridor before the working day, an oak case with a plain clock face, a rack of cards emptying on the left and filling on the right, a plain framed notice above the clock, coats still buttoned, hats on, the queue seen from behind, dark unlit figures further down the corridor, a window at the corridor end on the left throwing a long band of daylight across the floor, electric bulbs in white glass shades along the ceiling, a coat rack and a plain bench along the wall, the corridor running into the depth of the building.
Wofür es benutzt wurde
Dieses Werk zeigt keinen erfundenen Augenblick, sondern eine belegte Einrichtung: die Stechuhr mit ihrem Kartengestell, an der die Schicht begann. In der Otis-Mühle in Jay, Maine, stand um 1910 eine Uhr der International Time Recording Company. Der Arbeiter steckte eine Karte mit seinem aufgedruckten Namen in den Schlitz, drückte den Hebel, nahm die Karte mit der gedruckten Zeit wieder heraus - beim Kommen und beim Gehen; am Wochenende rechnete der Lohnbuchhalter daraus Stunden und Lohn. Gledhill-Brook baute die Unterscheidung in den Kasten: eine "In and Out Time Clock" der Firma in der Sammlung der Science Museum Group hat unten einen Kartenschlitz und vorn einen Umschalter "in/out" samt Bedienhebel. Sieben Uhr war keine Sitte, sondern Recht: der britische Factory and Workshop Act 1901 erlaubte in Textilfabriken nur zwei Anfangszeiten, sechs bis sechs oder sieben bis sieben - allerdings regelte das Gesetz die Arbeitszeit von Frauen, Jugendlichen und Kindern, nicht die erwachsener Männer.
Was daran neu war
Die Maschine sollte nicht nur die Zeit festhalten, sondern den Mann im Augenblick des Stechens einordnen. Das Patent US 831.790 von Clara Kyser und Scott McGowan (angemeldet am 2. Januar 1906, erteilt am 25. September 1906, übertragen an die Crawford-McGregor & Canby Co.) beschreibt einen Umschalter für ein zweifarbiges Farbband: "regelmäßige" Arbeiter sollten ihre Zeiten in einer Farbe gedruckt bekommen, zum Beispiel blau, "unregelmäßige" in einer anderen, zum Beispiel rot, damit die beiden Gruppen an der Farbe auf der Karte leicht zu unterscheiden seien. Der Widerhaken ist die Viertelstunde. Die Rundung der Anfangs- und Schlusszeit auf fünf Minuten, eine Zehntel- oder eine Viertelstunde akzeptiert die US-Bundesvorschrift 29 CFR 785.48(b) noch heute, sofern die Beschäftigten auf Dauer nicht zu wenig Lohn erhalten, und beschreibt sie selbst als eine Praxis, die es "seit vielen Jahren" gibt. Die Uhren sind verschwunden, die Rundung steht im Verordnungsblatt.
Was die Quellen offenlassen: Ein Lohnabzug wegen Verspätung ist für 1910 nicht belegt; das nächste datierte Beispiel ist eine Stechkarte vom 10. November 1943 im Museum of Technology (Spalding, Lincolnshire); laut Museum wären der Frau je Verspätungstag 15 Minuten abgezogen worden. Dass rote Schrift Verspätung bezeichnete, ist nicht belegt - das Patent spricht von regelmäßigen und unregelmäßigen Arbeitern. Geschlossene Werkstore sind nicht belegt; die kursierenden "viktorianischen Fabrikregeln" sind ein Andenken von 2002.