A small machine with twenty-two keys in a low flat bank, the keys plain and rounded, pressed several at a time in chords, a narrow paper tape emerging from the front and folding into a basket below, the tape carrying short groups of capital letters spaced apart, the machine on a slender iron tripod stand, a stenographer seen from behind, hair pinned up, the stand beside a flat desk beneath a tall window on the left, an electric bulb in a green glass shade hanging above, a typewriter and a wire tray on the desk, filing cabinets and desks running back into the dim office with dark unlit figures at the far desks.
Wofür es benutzt wurde
Die Stenotype ist eine Schreibmaschine für Kurzschrift: 22 Tasten, die man zu mehreren gleichzeitig anschlägt, sodass ganze Silben mit einem Griff auf den Papierstreifen kommen. Erfunden hat sie Ward Stone Ireland, nach Britannica selbst amerikanischer Stenograf und Gerichtsreporter; nach derselben Quelle werden Stenotype- und Stenograph-Maschinen "principally employed for conference and court reporting", im Büro nur in gewissem Umfang. Das Made-in-Chicago Museum beschreibt das Gerät: rund 11,5 Pfund schwer, die Tastatur in drei Felder geteilt — links die Anlaute, rechts die Auslaute, dazu vier Vokaltasten. Hergestellt wurde sie von der Universal Stenotype Company in Owensboro, Kentucky, die nach einem vom Museum zitierten Fachblatt von 1913 in weniger als zwei Jahren von der Werkstatt zu einem Betrieb mit hunderten Beschäftigten wuchs, während knapp 300 Handelsschulen das Verfahren unterrichteten.
Was daran neu war
Neu gegenüber der Schreibmaschine war der gleichzeitige Anschlag: Nicht ein Zeichen nach dem anderen, sondern ein Griff für eine Lautfolge, und nach Britannica erlaubten Kürzel für häufige Wörter zwei oder drei Wörter in einem Anschlag — damit hielt die Maschine mit dem Sprechen Schritt, was eine gewöhnliche Schreibmaschine nicht konnte. Die erste Stenografiermaschine war sie nicht: Nach dem Made-in-Chicago Museum baute der Gerichtsreporter Miles Bartholomew schon Ende der 1870er Jahre eine mit 10 Tasten. Der Widerhaken: Die Universal Stenotype Company kam nach Rüstungsaufträgen des Ersten Weltkriegs nicht wieder in Gang und ging bankrott; Ireland musste sich nach Darstellung des Museums in der Depression als kleiner Versandangestellter in New Jersey durchschlagen und starb fast mittellos — und Stenographic Machines, Inc., die Chicagoer Neugründung Milton Wrights, rühmte 1940 in ihrem ersten Handbuch seine Tastatur, die sich ohne grundlegende Änderung gehalten habe.
Was die Quellen offenlassen: Britannica datiert die Erfindung der Stenotype auf "around 1906", das Made-in-Chicago Museum nennt das Patent von 1911 — zwei verschiedene Ereignisse, kein Widerspruch. Die Angaben zu Irelands Lebensende stammen allein vom Museum.