A stiff buff card with one corner cut, ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column, rectangular holes punched in a scattered pattern, a single short line of small printed instruction type across its upper face, the card sent out as a bill and returned creased, a bill spindle standing on a desk beside it, the card pierced through by the spindle with a torn round wound in the punched data area, the crease running across the columns, the card close to the lens, an accounts office desk behind in soft focus lit by a desk lamp.
Wofür es benutzt wurde
"Do not fold, spindle or mutilate" war eine Handhabungsanweisung, die auf Lochkarten stand, die an Privatleute hinausgingen. Ein spindle war ein aufrechter Dorn auf dem Schreibtisch eines Angestellten; jedes erledigte Papier wurde daraufgespießt, und war der Dorn voll, verschnürte man das Bündel und gab es ins Archiv. Steven Lubar schreibt, solche Warnungen seien in den 1930er Jahren aufgekommen, als Lochkarten in Privathände gelangten, früh schon 1933 als Schecks der Agricultural Adjustment Administration, ab 1936 als Schecks der Sozialversicherung. Ältere Fassungen lauteten "Do not fold or bend this card" auf Anmeldekarten der University of Iowa und "Do not fold, tear, or mutilate this card" in einem IBM-Werbeheft.
Was daran neu war
Neu war nicht der Satz, sondern was aus ihm wurde. Zur Parole wurde der Satz in Berkeley. Eine Glosse des Daily Californian vom 7. April 1964 beschrieb das Gefühl eines Studenten, eine von 27.500 IBM-Karten im Büro des Registrars zu sein. Lubar berichtet, gestützt auf "Letter from Berkeley" in der Zeitschrift Despite Everything vom Januar 1965, ein Student habe sich ein Schild an die Brust geheftet: "I am a UC student. Please don't bend, fold, spindle or mutilate me." Studenten verbrannten Anmeldekarten und lochten FSM und STRIKE in leere Karten. Die Anweisung, die die Karte vor dem Menschen schützen sollte, wurde zum Bild dafür, dass man Menschen wie Karten behandelt.
Was die Quellen offenlassen: Das Jahr 1955 ist nicht belegt: Lubar nennt keinen Erstbeleg für den bekannten Wortlaut und sagt ausdrücklich, dessen Ursprung sei verloren. Eingesehen wurden ein Scan und eine Textspiegelung des Aufsatzes aus dem Journal of American Culture, Winter 1992 (Seiten 43-55); Band- und Heftnummer waren in beiden Fassungen nicht lesbar.