The Payroll Run

1930 · Payroll Tabulation · Werk 588 von 1.871

The Payroll Run, 1930, Payroll Tabulation

A tabulator printing a continuous payroll listing, the fanfold folding itself into a stack on the floor, line after line of type stepping down the paper as an even grey texture of figures, the print unit and the ribbon close to the lens, the fanfold sprocket edge in sharp focus, the stack on the floor and the machine body dropping into soft focus, the paper cream against black enamel, a tabulating room lit by pendant lamps.

Wofür es benutzt wurde
Der Lohnlauf war die Arbeit einer Lochkartenabteilung am Ende jeder Lohnperiode. IBM beschreibt ihn 1936 so: Zu jedem Beschäftigten gab es eine Stammkarte mit Name, Abteilung und Stempelnummer. Dazu kamen die Zeitkarten der Periode und für jeden Abzug eine eigene Karte, beispielsweise für Versicherung, Sparen, Einkäufe oder Vorschuss. Am Periodenende wurden Stamm-, Lohn- und Abzugskarten gemeinsam nach Abteilung und Beschäftigtennummer sortiert und auf die Lohnliste tabelliert; die Abzüge zog die Maschine selbsttätig ab. Während des Drucks konnte für jeden Beschäftigten eine Summenkarte gelocht werden, und diese Karte konnte zugleich der Lohnscheck sein. Dieselben Karten ergaben die laufende Lohnstatistik und am Jahresende die Meldungen zur Einkommensteuer.
Was daran neu war
Neu war das Tempo und was es mit der Lohnliste machte. IBM rechnete in seinem Vorführtext von 1936 vor: Die Buchungsmaschine addiere 9.000 Karten in der Stunde, bei fünf Zählwerken also 45.000 Posten, verglichen mit 2.000 Posten in der Stunde, was auf einer Tastenaddiermaschine eine gute Leistung sei; eine Lohnliste für 25 Mann sei in weniger als fünf Minuten fertig. Eine Zahl von außen: In der Zeitschrift Journal of Accountancy vom April 1934 gibt Raymond V. Cradit, ausdrücklich nach Eichenauer und bezogen auf die Löhne von hundert Mann, an, die monatliche Lohnabrechnung habe vorher zwölf Arbeitstage gebraucht und nachher vier. Der Preis stand am Anfang der Kette: Die Zahlen mussten weiter von Hand in Löcher übertragen werden, mit 250 bis 800 Karten in der Stunde.

Was die Quellen offenlassen: Die Zahlen 12 zu 4 Arbeitstage schreibt Cradit einem Dritten namens Eichenauer zu; dessen Veröffentlichung nennt er nicht und sie wurde nicht gefunden. Ein namentlich genannter Großbetrieb mit Beschäftigtenzahl, Kartenmenge, Vorher-nachher-Zeit und Personaleinsparung zugleich wurde nicht gefunden.

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