The Hospital Admission Card

1950 · Medical Records · Werk 593 von 1.871

The Hospital Admission Card, 1950, Medical Records

A punched card printed with ruled field boxes across its top, a stiff buff card with one corner cut, ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column, rectangular holes punched in a scattered pattern, the punched pattern alone carrying the record, the card filed in a tray with several hundred others behind a plain guide tab, a ward register open beside the tray with ruled lines and clear entry spaces, the card close to the lens, the tray and the register behind in soft focus, a hospital records office lit by fluorescent tubes.

Wofür es benutzt wurde
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus entstand aus der Krankenakte ein kurzer Auszug: Alter, Geschlecht, Diagnose, Verweildauer, Ausgang. Diese Angaben wurden verschlüsselt und in eine Lochkarte gestanzt, damit die Fälle aller Häuser zusammen gezählt werden konnten. Für England und Wales ist der Vorgang im Archiv greifbar: The National Archives führt unter RG 26/89 die Akte "Machine punch cards: instructions for punching of mental health records", datiert 1949-1950 — eine amtliche Stanzanweisung für psychiatrische Krankenakten. Die Hospital In-Patient Enquiry nahm nach Geoffrey Rivett (Nuffield Trust) eine Stichprobe von zehn Prozent der Aufnahmen aller Krankenhäuser in England und Wales. In den USA beschrieb das National Center for Health Statistics sein Verfahren 1966 so: "The coded information on the conventional abstract form was reproduced on a punchcard."
Was daran neu war
Neu war die Zählbarkeit des Einzelfalls. Mit der Karte wurde jeder aufgenommene Patient ein eigener Datensatz, den man nach Diagnose, Dauer oder Ausgang neu sortieren konnte, und ein Haus wurde mit einem anderen vergleichbar. Die Archivarin Barbara L. Craig nennt die Voraussetzung und datiert sie auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg: "general acceptance of the international system of classification permitted standardization of statistics among hospitals". Das Ziel der amerikanischen Erhebung war, "to produce, on a continuing basis, national hospital patient statistics". Der Widerhaken liegt im Zuschnitt: Die englische Stichprobe ließ nach Rivetts Darstellung Fälle psychischer Krankheit und Behinderung außen vor — also gerade die Gruppe, für die die Stanzanweisung von 1949-1950 geschrieben wurde.

Was die Quellen offenlassen: Das oft genannte Startjahr 1949 für die Hospital In-Patient Enquiry war nicht zu bestätigen; belegt sind der Aktenbestand RG 26/112 (1948-1955) und Stichprobenanweisungen von März 1955; Rivett nennt als Beginn "Since 1948". Zahlen zur amerikanischen Professional Activity Study lagen hinter Schranken und fehlen deshalb ganz.

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