A card sorter standing in a corridor outside the machine room, its cover on, a plain tag tied to the handle with string, coats hanging on a rack behind it, the sorter's row of pockets under the cover close to the lens, a few forgotten cards still lying in one pocket, buff with one corner cut and rectangular holes punched in a scattered pattern, the corridor receding into soft focus, a closed door with a small window at the end, fluorescent tubes along the ceiling, a linoleum floor, the machine in grey enamel.
Wofür es benutzt wurde
Der Lochkartensortierer verteilte Karten nach dem Inhalt einer einzigen Spalte in dreizehn Fächer: eines für jede Lochposition und ein Reject-Fach für Karten ohne Lochung in dieser Spalte. Das IBM-Handbuch vom Juli 1962 nennt die Nenngeschwindigkeiten: IBM 84 2.000, IBM 83 1.000, IBM 82 650 und IBM 82 Series 50 450 Karten je Minute. Entscheidend ist der Satz dazu: "One column is sorted at a time." Wer nach einer mehrstelligen Nummer sortieren wollte, musste den Stapel mehrfach durchlaufen lassen; für fünf Berichte aus denselben Karten rechnet das Handbuch vor, "the cards must be run through the sorter 34 times" – in geschickterer Reihenfolge 18-mal. Danach kam Handarbeit: "Sight Checking: After removing cards from each pocket, check the sorting."
Was daran neu war
Am Sortierer war 1962 nichts neu, und darin liegt die Geschichte. Columbia University führt den Typ 80 mit 450 Karten je Minute auf 1925 zurück und den Typ 82 mit 650 auf 1949; für die Typen 83 und 84 lässt dieselbe Tabelle das Jahr ausdrücklich als "19??" offen. Neu war die Aufgabe: Nach derselben Darstellung diente der Sortierer in den 1960er und 1970er Jahren dort, wo Rechner per Lochkarte programmiert wurden, häufiger dazu, einen heruntergefallenen Kartenstapel wieder zu ordnen — aus dem Sortiergerät der Buchhaltung war ein Reparaturgerät geworden. Dass er dennoch blieb, zeigen zwei Belege: IBM legte das Handbuch im Dezember 1967 erneut auf, mit unveränderten Geschwindigkeiten, und der frühere Kundeningenieur Russ Holsclaw berichtet: "The 082 sorter was the first machine CE's received training on when I started with the company in 1966" — obwohl seine Arbeit dem System/360 gelten sollte.
Was die Quellen offenlassen: Ankündigungs- und Rücknahmedaten der Sortierer 82, 83 und 84 waren nicht zu belegen; IBM Archives behandelt diese Maschinen nicht. Die Schreibweisen 080, 082, 083 kommen in den eingesehenen Quellen nicht als IBM-Typbezeichnung vor: IBM schreibt "IBM 82, 83, and 84 Sorters", Columbia "Type 82". Eine Zahl der 1962 noch gestanzten Karten fand sich nicht.