Fifty large polished aluminium platters stacked on a common vertical spindle with even gaps between them, the edges catching light in a repeating stripe of bright and dark bands, the topmost platter's surface showing faint concentric traces, the platters coated a dull magnetic brown on their faces, the spindle of bare turned steel, seen close from the side so the stack fills the frame edge to edge, soft light from behind passing between the platters and laying a bright line along each gap, the stack alone against pure black.
Wofür es benutzt wurde
Der Plattenstapel der IBM 350 war der Massenspeicher des Rechensystems IBM 305: fünfzig Aluminiumscheiben von 24 Zoll Durchmesser, mit Eisenoxid lackiert, auf einer Welle mit 1200 Umdrehungen in der Minute. Beschrieben wurden beide Seiten jeder Scheibe, hundert Spuren je Seite, 2000 Bit je Quadratzoll, zusammen fünf Millionen Zeichen. Die mittlere Zugriffszeit lag bei 600 Millisekunden. Das Gerät war fünf Fuß hoch, sechs Fuß breit und wog nach Tom Gardners Aufstellung 1730 Pfund, dazu ein eigener Luftverdichter von 441 Pfund. Gedacht war es für die laufende Buchführung von Betrieben: Buchhaltung und Lagerverwaltung, bei denen jeder einzelne Satz sofort gebraucht wird.
Was daran neu war
Neu war, dass die Reihenfolge nicht mehr zählte. Lochkarten und Band muss man durchlaufen; hier ließ sich nach Albert Hoaglands Darstellung jeder Satz auf 240 Quadratfuß Oberfläche in unter einer Sekunde lesen oder schreiben. Damit wurde die Buchführung umkehrbar: Man konnte eine Zahl ändern, ohne den Bestand neu zu sortieren. Zwei Haken. Erstens die berühmten "fünf Megabyte": Es waren fünf Millionen Zeichen zu sechs Bit, formatiert also 3,75 Megabyte - Gardner führt die verbreiteten fünf Megabyte auf eine Verwechslung mit den Acht-Bit-Zeichen heutiger Platten zurück. Zweitens war das Gerät nicht billig, aber auch nicht das teure Stück der Anlage: Das System 305 kostete 3200 Dollar Miete im Monat, wovon der Historiker Emerson Pugh 650 Dollar der Platteneinheit zurechnet.
Was die Quellen offenlassen: Die Daten sind sortenverschieden: Tom Gardner nennt eine interne IBM-Ankündigung vom 4. September 1956, eine Pressekonferenz am 14. September 1956 und widersprüchliche Angaben im IBM-Archiv selbst; die erste Vorserienanlage ging im Juni 1956 an Zellerbach Paper, die erste Serienlieferung erst im November 1957. Die ASME-Landmark-Seite gibt 100 Spuren je Seite und zugleich 20.000 Spuren insgesamt an; beides passt nicht zusammen.