The Core Stack

1957 · Memory Stack · Werk 625 von 1.871

The Core Stack, 1957, Memory Stack

Many core planes stacked with thin spacers between them into a solid block of woven grids, seen from a corner so all the layers show at once as a stepped edge, the planes joined by fine jumper wires running down the corners, the block about the size of a book, its edges of plain bakelite and brass, the block filling the frame edge to edge, soft backlight coming through the layered matrices so each plane glows as a thin bright sheet within the dark block, the stack alone against pure black.

Wofür es benutzt wurde
Der Kernspeicherstapel ist der Block, zu dem die einzelnen Ebenen gestapelt wurden: Eine Ebene trägt ein Bit jedes Wortes, der Stapel trägt das ganze Wort. Das Computer History Museum beschreibt den Stapel der IBM 7302 Core Storage, entworfen 1957 bis 1958 für die IBM 7030, genannt Stretch: 72 Ebenen, jede ein Feld von 128 mal 128 Ringen, also 16.384 Ringe je Ebene und knapp 1,2 Millionen Ringe im Stapel. Jedes Wort im Stapel ist 72 Bit breit, es gibt 16.384 Wörter, die Zugriffszeit beträgt 2,18 Mikrosekunden. In der IBM 7090 und 7094 wurde derselbe Stapel als 32.768 Wörter zu 36 Bit genutzt.
Was daran neu war
Neu war am Stapel nicht das Prinzip, das Massachusetts Institute of Technology hatte bis Mai 1953 Felder von 32 mal 32 Ringen sechzehnfach gestapelt vorgeführt, sondern wie weit sich die Bauform treiben ließ: Kapazität wuchs, indem man mehr und größere Ebenen aufeinanderlegte: Aus 16 Ebenen zu 32 mal 32 Ringen wurden 72 Ebenen zu 128 mal 128. Der Widerhaken steckt in der Physik des Ferrits. Die magnetischen Eigenschaften der Ringe hängen von der Temperatur ab, deshalb musste der Stapel geheizt oder gekühlt werden, um seine Eigenschaften stabil zu halten. Benutzt wurden nach dem Computer History Museum ein geheiztes oder gekühltes Ölbad oder Druckluft, und an der Frontplatte saß eine Temperaturanzeige. Ein Speicher mit 2,18 Mikrosekunden Zugriffszeit brauchte einen Thermostaten.

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