Integrator units stacked on steel shelving with their shafts protruding, each unit a disc with its small wheel resting on it and a shaft end sticking out into the aisle, dust sheets half over them, a plain paper inventory tag wired to each, dust on the discs, a window high on the wall, every object of 1960 make, in a storage room of a university, one bare bulb lit over the shelving, the far end of the room dark.
Wofür es benutzt wurde
Weil das Programm eines Analogrechners seine Verdrahtung war, wurde es nicht auf Papier oder Band aufbewahrt, sondern als Gegenstand. Das abnehmbare Patchfeld wurde mit allen Steckkabeln aus der Maschine gehoben und eingelagert. EAI schreibt zum TR-48 den Satz Patched boards can be stored for future use, und zum 231R-V schreibt die Herstellerschrift, die preiswerte Bauweise mache den Kauf mehrerer Ersatzfelder für die langfristige Programmspeicherung praktikabel. Ein Regal verdrahteter Felder war damit das Programmarchiv eines Rechenlabors. Jedes dieser Felder hatte beim 231R-V 3.450 Löcher, und was darin steckte, war ein Modell: ein Flugzeug, ein Reaktor, ein Regelkreis.
Was daran neu war
Neu war, dass ein Rechenprogramm ein Lagergut wurde, mit Platzbedarf und einem Schreibfeld zur Kennzeichnung. Das ist keine Erfindung mit Datum, sondern die Folge der Abnehmbarkeit des Patchfelds. Der Widerhaken liegt in zwei Sätzen aus zwei Quellen. EAI verkaufte Ersatzfelder ausdrücklich zur langfristigen Programmspeicherung, und Rubin schreibt, dass Analoganlagen oft für ein einziges Projekt belegt waren und nach dessen Ende häufig ungenutzt blieben. Ein Programm, das als Gegenstand im Regal liegt, braucht die Maschine, zu der es passt; wird sie abgebaut, ist das Regal nur noch Draht.
Was die Quellen offenlassen: Für das Jahr 1960 nennen die eingesehenen Quellen kein Ereignis, und sie sagen nicht, wer zuerst Patchfelder einlagerte. Die beiden Belegsätze zur Aufbewahrung stammen aus Herstellerschriften von EAI zum TR-48 und zum 231R-V, also von einem Verkäufer von Ersatzfeldern. Einen Raum, der ausdrücklich als Lager für Patchfelder beschrieben wird, nennt keine der Quellen; der letzte Satz des Felds neu verbindet zwei getrennte Aussagen und ist kein Zitat.