The First Census of the United States

1790 · Handwritten Enumeration Books · Werk 685 von 1.871

The First Census of the United States, 1790, Handwritten Enumeration Books

A travelling enumerator on his counting round of 1790 standing in the yard of a farm in Pennsylvania in late summer, seen from behind, dismounted, in a brown wool coat, riding boots and a black felt cocked hat, holding open in his left hand a narrow merchant's account book in marbled paper boards, its pages soft in focus showing only hand-drawn column lines, a bay horse tied to a split-rail fence post beside him, on the saddle a leather saddlebag holding bundles of paper sheets of unequal sizes tied with twine, behind them a squared-log house and an open plank door onto a dark interior, low golden evening light from the right.

Wofür es benutzt wurde
Die erste Volkszählung der Vereinigten Staaten hatte einen verfassungsrechtlichen Zweck: die Sitze im Repräsentantenhaus auf die Staaten zu verteilen. Gezählt haben sie keine Statistiker, sondern die Vollstreckungsbeamten des Bundes: 16 US-Marshals, dazu der Gouverneur des Southwest Territory, William Blount, der sein Gebiet von Milizhauptleuten zählen ließ. Die Marshals setzten Hilfskräfte ein — Clement Biddle allein 32, Edward Carrington 68 —, und bezahlt wurde nach Köpfen: ein Dollar für je 50 bis 300 erfasste Personen, die Marshals selbst bekamen zwischen 100 und 500 Dollar. Begonnen wurde am 2. August 1790, offiziell beendet am 2. Mai 1791, mit Fristverlängerung für Rhode Island, Vermont, South Carolina und das Southwest Territory. Ergebnis: 3.929.214 Menschen. Jefferson legte erste Tabellen am 24. Oktober 1791 vor, den Schlussbericht 1793.
Was daran neu war
Neu war nicht das Zählen, sondern die Verknüpfung: Die Verfassung schrieb vor, dass dieselbe Zahl alle zehn Jahre neu erhoben wird und dass sich an ihr die Sitze und die Steuerlast der Staaten bemessen. Damit war die Zahl nicht nur Auskunft, sondern selbst ein politischer Vorgang. Was das heißt, zeigte sich sofort. Das Verteilungsgesetz vom März 1792 hätte das Haus von 65 auf 120 Sitze vergrößert. Jefferson und Justizminister Edmund Randolph erklärten es am 4. April 1792 für verfassungswidrig, weil es mit zwei verschiedenen Teilern arbeitete und acht Staaten mehr als einen Abgeordneten je 30.000 Einwohner zusprach. Washington legte am 5. April 1792 sein Veto ein, das erste Veto eines amerikanischen Präsidenten überhaupt. Die Überstimmung scheiterte; das Ersatzgesetz vom 14. April setzte 105 Sitze fest, fünfzehn weniger als geplant.

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