The Census Bureau's Own Tabulator

1920 · Printing Tabulating Machine · Werk 697 von 1.871

The Census Bureau's Own Tabulator, 1920, Printing Tabulating Machine

A tabulating machine built in a government workshop, standing in a machine room of a statistics bureau in Washington in 1920, a broad squat machine of black enamelled cast iron ninety-nine centimetres tall, one hundred and thirty-five wide and fifty-six deep, across its front a dense field of sixty small four-wheel counters with bright steel printing wheels, a narrow strip of paper hanging from the counter field with columns of figures as a grey texture, at the left a card feed holding a stack of sand-coloured cards with round holes, at the right an open panel of fifty small relays with cotton-covered wires, behind the machine through an open door a workbench with a lathe and a vice under a skylight, a woman operator seen from behind in a dark dress with rolled sleeves at the card feed.

Wofür es benutzt wurde
Diese Tabelliermaschine zählte die Lochkarten der amerikanischen Volkszählung aus. Das Besondere an ihr ist, wem sie gehörte: Das Census Bureau hatte sie in seiner eigenen Werkstatt gebaut, anstatt Maschinen von Herman Hollerith zu mieten. Das Gerät nahm Karten mit 24 Spalten auf. Ein Lesekopf mit Drahtbürsten fuhr über die Karte, jede Bürste fiel durch ihr Loch, schloss einen Kontakt und ließ eines von 60 vierstelligen Zählwerken weiterlaufen, deren Stand auf Druckräder übertragen wurde. Das Smithsonian datiert das erhaltene Exemplar auf 1920 und schreibt, es sei zuerst bei der Volkszählung 1920 und nach einem Umbau noch 1930 eingesetzt worden.
Was daran neu war
Das Prinzip war seit der Zählung von 1890 eingeführt. Neu war der Besitz. Das Census Bureau schreibt selbst, es habe nach einer starken Mieterhöhung Holleriths beschlossen, den Ersatz im eigenen Haus zu entwickeln. Das Smithsonian schreibt, Direktor Simon N. D. North habe dafür eine Werkstatt mit Ingenieuren und Mechanikern eingerichtet. Die Behörde wurde damit vom Mieter zum Hersteller ihres eigenen Werkzeugs. Der Preis dafür zeigte sich schnell: James Legrand Powers, der die Entwicklung im Bureau leitete, verließ die Behörde 1911 mit dem Patent auf seine Maschine und gründete eine eigene Firma. Das Bureau hatte sich von einem Lieferanten gelöst und einen zweiten hervorgebracht. Die Powers Accounting Machine Company ging nach Darstellung des Smithsonian 1920 in Konkurs und kam 1927 zu Remington Rand.

Was die Quellen offenlassen: Ein genaues Jahr für den Aufbau der eigenen Werkstatt nennt keine Quelle: Das Census Bureau setzt den Entschluss nach der Zählung von 1900 beim neu gegründeten Bureau an, das Smithsonian unter Simon N. D. North, Direktor ab 1903. Eine Kartengeschwindigkeit nennt keine der beiden Seiten.

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