Blackpool Tower rising from its brick base building on the promenade, latticed steel legs tapering to a crow's nest, the ballroom block and seafront tramway at its foot.
Wofür es benutzt wurde
Ein Vergnügungsbetrieb mit einem Turm darauf, gebaut von der 1891 gegründeten Blackpool Tower Company unter John Bickerstaffe. Die vier Turmbeine stehen im Inneren eines mehrgeschossigen Hauses mit Ballsaal, Aquarium und einer Zirkusarena zwischen den Beinen. Der Eintritt kostete sechs Pence für das Gebäude und noch einmal sechs Pence für den Aufzug nach oben: Der Turm war der Köder, das Haus war das Geschäft. Eröffnet am 14. Mai 1894 mit rund 70.000 Besuchern am ersten Tag; nach zwei Betriebsjahren wies die Gesellschaft 30.000 Pfund Gewinn aus, Turm und Gebäude hatten bis 1896 rund 290.000 Pfund gekostet. Der Zirkus spielt bis heute. Seit 2010 gehört die Anlage der Stadt Blackpool.
Was daran neu war
Das Vorbild war der fünf Jahre ältere Eiffelturm, der Werkstoff ein anderer: Paris ist Puddeleisen, Blackpool ist Stahl. Im Turm allein stecken 2.493 Tonnen Stahl und 93 Tonnen Gusseisen gegen 7.300 Tonnen Metall in Paris; mit rund einem Drittel des Materials erreicht er knapp die Hälfte der Höhe. Bezahlt wird das mit extremer Verjüngung: 30 Meter Basisbreite auf neun Meter unter der Hauptgalerie, waagerecht ausgesteift alle neun Meter. Bezahlt wurde es auch anders. Die Konstruktion, die den Turm wirtschaftlich machte, stellte seine Beine in ein feuchtes, beheiztes Vergnügungshaus an der Irischen See: Von 1920 bis 1924 musste der Stahl erneuert werden. Ein Anstrich von oben nach unten dauert bis heute sieben Jahre.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.