The Stamp Vending Machine

1905 · Coin-Operated Stamp Dispenser · Werk 730 von 1.871

The Stamp Vending Machine, 1905, Coin-Operated Stamp Dispenser

A coin-operated vending machine of 1905 fixed to the plastered wall under the columned portico of the general post office in Wellington, a narrow upright cabinet of honey-coloured varnished oak seventy-two centimetres high and thirty-two wide, with panelled sides, on its front a tall narrow plate of dark cast metal with a coin slot at the top, a delivery slot below, on top an arched wooden piece holding a round glazed disc, plain, a hand in a dark sleeve bringing a copper coin seen edge-on to the slot, from the lower slot a short end of a narrow red paper strip, grey harbour light from the left.

Wofür es benutzt wurde
Ein Münzautomat, der einzelne Briefmarken von einer Rolle abgab. Gebaut hatten ihn Robert James Dickie, Angestellter der neuseeländischen Post, und der Fotograf John Henry Brown, beide aus Wellington. Die Marken lagen als Rolle in der Maschine; nach dem Einwurf eines Penny in den Schlitz wurde eine Marke einzeln durch eine Öffnung ausgegeben. Die öffentliche Erprobung begann nach der Encyclopaedia of New Zealand am 15. Juni 1905; die erste dauerhafte Aufstellung folgte 1909, nach schrittweisen Verbesserungen.
Was daran neu war
Nicht der Markenautomat als Idee war neu: Das erste Patent für einen Markenautomaten mit Marken auf Rollen meldete Constant F. De Redon schon am 16. Juli 1888 in den USA an. Die Maschine brauchte Marken als Rolle, nicht als Bogen. GB Stamp Rolls nennt für britische Automaten zunächst nur Rollen zu ½d und 1d, für ein Schaltergerät mit nur einer Ausgabe in Battersea Rise 1949 eine Rolle mit 1.920 Marken zu 2½d und das Ende des ½d-Verkaufs aus Automaten 1966. Dieselbe Quelle führt den Dickie-Brown-Automaten als Vorläufer, von der britischen Post erfolgreich geprüft, mit einer Demonstrationsausführung Dickies von 1906. Der Widerhaken: Die britischen Serienmaschinen ab 1911 baute BSTAD, später HTA, Brecknell und Associated Automation - nicht die Erfinder. Zwischen Erprobung 1905 und dauerhafter Aufstellung lagen 4 Jahre Nacharbeit.

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