The Savings Bank Hall

1906 · Postal Savings Banking Hall · Werk 731 von 1.871

The Savings Bank Hall, 1906, Postal Savings Banking Hall

The new banking hall of a postal savings bank in Vienna in 1906, a three-aisled hall under a vaulted ceiling of milk-white glass panes, two rows of slender white pillars tapering towards the floor, the pale grey floor crossed by long strips of square glass blocks, along the side wall warm-air columns of matt silver aluminium, each a smooth tube about two and a half metres tall with a ring of louvres near the top, counters of black-stained wood, on the nearest counter ledge a closed booklet in plain grey cloth, a woman in a hat and fur collar seen from behind, shadowless winter daylight from above.

Wofür es benutzt wurde
Der große Kassensaal der Österreichischen Postsparkasse am Georg-Coch-Platz in Wien war der Schalterraum einer Anstalt für Kleinsparer. Otto Wagner setzte ihn als dreischiffige Halle in einen Hof: Glasfußboden, darüber eine abgehängte Stahl-Glas-Konstruktion als Decke, dahinter der kleine Kassensaal. Gebaut wurde in 2 Abschnitten, 1904 bis 1906 und 1910 bis 1912; der Grundriss ist fünfeckig mit 5 Höfen. Wagner entwarf die Einrichtung mit, bis zu den Warmluftbläsern der Heizung, die frei im Saal stehen. Nach Angaben des Austria-Forums diente das Haus bis 2017 als Bankgebäude.
Was daran neu war
Neu war das Material an sichtbarer Stelle. Aluminium, damals als Baustoff neu, trägt nach Angaben von wien.info und vielfaltdermoderne.de Vordach, Dachfiguren, Türbeschläge, die Warmluftbläser im Saal und die Köpfe jener Stifte, mit denen die nur 2 cm dicken weißen Marmorplatten befestigt sind: Die Befestigung wurde zur Ansicht. Beim Wettbewerb, rund 20 Jahre nach der Gründung der Postsparkasse 1883, gab es 32 Teilnehmer; die Jury entschied mit 10 zu 2 Stimmen für Wagner. Der Widerhaken steht im Mobiliar: Das Austria-Forum vermerkt Thonetsessel, die je nach Rang in der Hierarchie unterschiedlich ausgeführt waren. Das Haus für die kleinen Beträge sortierte seine Beamten bis in die Sitzmöbel.

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