The Postage Meter

1920 · Sealed Postage Meter · Werk 732 von 1.871

The Postage Meter, 1920, Sealed Postage Meter

The meter of a postage franking machine of 1920 on an oak table behind the counter of a post office in Connecticut, a compact box of black enamelled metal with rounded corners, twenty-one centimetres wide, sixteen high and eleven deep, on top a carrying handle, on one side two small doors one above the other, the upper one open onto a row of narrow counting wheels in deep shadow, at one end a short upright shaft with a round steel printing drum, a small lead seal on twisted wire, a postal clerk seen from behind in black sleeve protectors holding a small key, warm light from a green-shaded lamp.

Wofür es benutzt wurde
Das Pitney-Bowes Model M frankierte Geschäftspost ohne Briefmarken. Das Postamt stellte das Guthaben ein, verschloss und versiegelte das Gerät; danach druckte es Porto und Entwertung in einem Abdruck, mit Lizenznummer des Kunden, Gerätenummer und Betrag, daneben Ort, Datum und Uhrzeit. 2 Zählwerke rechneten ab: ein aufsteigendes, das die Summe aller Abdrucke führte und selbst für Postangestellte unzugänglich war, und ein absteigendes für das Restguthaben. War es verbraucht, sperrte sich die Maschine, bis die Post sie neu einstellte. Benutzen durfte sie nur, wer von der Post lizenziert war; das Gerät war auf einen Wertbetrag mit festen Druckstempeln beschränkt.
Was daran neu war
Neu war nicht das maschinelle Frankieren: Die ASME nennt Vorläufer von Carle Bushe (Patent 1884, nie benutzt) über Wolf und Scott (1898) bis zu einem norwegischen Versuch (1903, nach 2 Jahren eingestellt), und Arthur Pitneys eigenes Patent datiert vom 14. Oktober 1902. Neu war die Bauart, die die Post schließlich genehmigte: Das Model M trennte das Zählwerk vom Druckstempel, hielt Schmutz und verklumpte Tinte vom Druck fern und verband die Plombe mit 2 Zählwerken; die automatische Sperre war laut ETHW "essential to prevent thefts". Der Widerhaken: Die Post gab die Abrechnung ihres Portos in fremde Räume und behielt Siegel und Neueinstellung. Das Post Office Department genehmigte das Abdruckmuster am 1. September 1920, die erste kommerzielle Benutzung war am 16. November 1920 in Stamford, Connecticut.

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