1959 · Magnetic Ink Sorter Reader · Werk 743 von 1.871
A paper-slip sorting machine of 1959 in the data centre of a bank in California, a low train of three sheet-steel cabinets on small castors, together four metres long and one metre high, painted warm beige, along the top a band of brushed stainless steel with an open channel and a row of pockets divided by terracotta-red plastic blocks, each pocket filled with narrow slips of paper standing on edge, six small red lamps glowing, at the right end a taller feed unit with rubber belts, a woman seen from behind in a pale smock laying a stack of slips on the feed, grey tiled floor, even light from fluorescent tubes overhead.
Wofür es benutzt wurde
ERMA — Electronic Recording Machine, Accounting — war die Rechenanlage, die die Girokonten der Bank of America führte. Die Bank beauftragte 1950 das Stanford Research Institute mit der Vorstudie; SRI nennt 15.000 Dollar für die ersten beiden Projektstufen und 875.000 Dollar für die dritte. Die Maschine las die Kontonummer vom Scheck, buchte und schrieb den Auszug. SRI gibt die Leistung mit 33.000 Konten je Stunde und 792.000 Konten in 24 Stunden an; eine geübte Buchhalterin kam nach derselben Quelle auf 245 Konten je Stunde, etwa 2.000 am Achtstundentag. 1966 bedienten 12 regionale ERMA-Zentren alle bis auf 21 der 900 Filialen der Bank. SMECC nennt für die Schecksortierung eine verlässliche Leistung von 600 Stück je Minute.
Was daran neu war
SRI nennt neben dem Rechner die Schrift die zweite große Neuerung. SRI schreibt, Ken Eldredge habe eine Zeichenform in magnetischer Tinte entworfen, die Mensch und Maschine lesen können, und die Kontonummer sei auf die Vorderseite des Schecks gewandert; die Erfindung sei unter der US-Patentnummer 3.000.000 an General Electric übertragen worden. SMECC datiert die Vorführung des magnetischen Zeichenlesens auf Juli 1956 vor dem Bank Management Committee der American Bankers Association, deren Empfehlung MICR zum Standard der Mitgliedsbanken machte. Nach SRI beauftragte die Bank General Electric mit 40 Maschinen; die erste wurde 1959 installiert.
Was die Quellen offenlassen: Die Quellen datieren die Auslieferung verschieden: Nach SRI wurde die erste GE-ERMA 1959 installiert und 32 weitere in den folgenden zwei Jahren; SMECC schreibt, GE habe 1959 „the first 32 ERMA computing systems“ geliefert. SRI nennt einen Auftrag über 40 Maschinen.