The Bead

1952 · Ferrite Core · Werk 618 von 1.871

The Bead, 1952, Ferrite Core

One ferrite ring the size of a pinhead resting on a small scrap of plain white paper, its surface matte grey-black with a faint sintered texture, the hole through its centre clean and round, its edges slightly rounded, extreme close-up so the ring fills the frame, soft light from behind the paper passing through the hole and glowing through the paper fibres, the white of the paper falling away into pure black at the edges.

Wofür es benutzt wurde
Der Kern war ein Ring aus Ferrit, einer magnetischen Keramik, und trug genau ein Bit: in die eine Richtung magnetisiert eine Null, in die andere eine Eins. Die frühen Kerne maßen nach Angabe des Computer History Museum ein Sechzehntel Zoll im Durchmesser, das Loch etwa so weit wie eine Bleistiftmine. Durch dieses Loch liefen die Drähte, die den Ring umschalteten und seinen Zustand abfragten. Im Speicher des Memory Test Computer am MIT, von dem das MIT Museum eine Ebene bewahrt, saßen über 1000 solcher Ringe; gespeichert oder gelesen war ein Wert in weniger als acht Millionstel Sekunden.
Was daran neu war
Mit dem Ring hörte der Speicher auf, ein Vorgang zu sein, und wurde ein Gegenstand. Der Röhrenspeicher des Whirlwind war langsam und unzuverlässig; der Kern behielt seine Magnetisierung ohne Strom und ohne Zutun. Der Preis wanderte dafür von der Schaltung in die Stückzahl: Ein Bit kostete nach Angabe des Computer History Museum anfangs etwa einen Dollar, und jedes einzelne musste von Hand eingefädelt werden. Erst die späteren Kerne waren viermal kleiner, zehnmal schneller und hundertmal billiger. Wie klein die Kerne wurden, zeigt ein Witz, den das Museum überliefert: Die neuen Kerne würden aus den Löchern gemacht, die beim Lochen der vorigen Generation herausfielen.

Was die Quellen offenlassen: Keine eingesehene Quelle datiert einen Entwicklungsschritt am Kern selbst auf 1952. Fest datiert sind Forresters Patentanmeldung vom Mai 1951 und der Einbau in den Whirlwind am 8. August 1953. Zur Zusammensetzung des Ferrits und zu den Herstellern der frühen Kerne fand sich keine belastbare Quelle.

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