The Hadley Octant

1731 · Double Reflecting Octant · Werk 765 von 1.871

The Hadley Octant, 1731, Double Reflecting Octant

A wooden octant of 1770 held against the sky on the afterdeck of a merchant ship, a hand in a dark blue wool sleeve holding it, the instrument a triangular frame of dark brown mahogany nearly fifty centimetres tall, at its apex a round brass mount with two small brass fittings, a long slender brass index arm running from the apex down to the broad mahogany arc at the bottom, the pale cream ivory strip of the arc turned away from the lens in shadow, a brass clamp shoe at its right end, on the deck an open green-stained wooden box, tarred rope and a grey horizon, sunlight from the upper right.

Wofür es benutzt wurde
Der spiegelnde Oktant maß die Höhe von Sonne oder Gestirn über dem Horizont, woraus sich die Breite ergab. Ein kleiner Spiegel wirft das Licht des Gestirns auf einen halbversilberten Spiegel; durch dessen durchsichtige Hälfte sieht der Beobachter den Horizont und verstellt den Gestirnspiegel, bis Bild und Horizont zusammentreffen - die Teilung am Spiegelarm gibt den Winkel. Wie es an Bord lief, zeigt die erste Seeprobe des gleichzeitig entstandenen amerikanischen Geräts: Die Schaluppe Trueman verließ Philadelphia am 28. November 1730 nach Westindien und kehrte am 19. Februar 1731 zurück; Kapitän John Cox und der Steuermann George Steward nahmen Sonnen-, Stern- und Monddistanzmessungen und fanden die Werte nach dem Bericht von H. D. McGuire, soweit sie es beurteilen konnten, sehr genau.
Was daran neu war
Hadleys Beschreibung erschien in den Philosophical Transactions unter dem Datum 13. Mai 1731. In Philadelphia hatte Thomas Godfrey im Frühjahr 1730 unabhängig dasselbe Prinzip der Doppelspiegelung erarbeitet und es Ende Mai oder Anfang Juni 1730 James Logan mitgeteilt. Hadleys Druck lag über ein Jahr vor Logans Brief an Halley vom 25. Mai 1732; maßgeblich für den Vorrang ist nach McGuire aber das Datum der Erfindung, und das spricht für Godfrey. Ruhm und Gewinn gingen trotzdem an Hadley. H. D. McGuire hält in den Proceedings vom August 1940 fest, dass Godfrey, soweit feststellbar, von der Royal Society nie belohnt wurde; die verbreitete Erzählung von einem Geschenk im Wert von 200 Pfund in Möbeln statt Geld bezweifelt er damit. Und keiner von beiden war der Erste: In Halleys Papieren fand sich nach dessen Tod 1742 Newtons eigenhändige Beschreibung eines Doppelspiegelgeräts, nach McGuire mindestens 15 Jahre älter als beide Ansprüche.

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