The Earth Inductor Compass

1927 · Earth Inductor Heading Indicator · Werk 785 von 1.871

The Earth Inductor Compass, 1927, Earth Inductor Heading Indicator

An earth inductor course instrument of 1927 mounted in the open rear fuselage of a high-wing aircraft on wooden trestles in a factory in California, a lattice of welded steel tubes, the instrument seventy centimetres tall, matt black throughout, at the top a flat drum-shaped wind wheel twelve centimetres across on a thin vertical tube thirty-five centimetres long, the tube ending on a round black plate thirty centimetres across with three spokes and glass windows between, below it a bowl-shaped generator housing with brass terminal clamps, a mechanic in blue overalls seen from behind drawing a cloth-wrapped cable forward, a workbench with tins of dope, daylight from a skylight.

Wofür es benutzt wurde
Ein Kurshalter für Flugzeuge, gebaut von der Pioneer Instrument Company und 1927 im "Aero Digest" von Brice Goldsborough, einem Ingenieur der Firma, beschrieben. Drei Teile: ein Generator ohne eigenes Feld - das Feld ist der magnetische Fluss der Erde, der Anker kardanisch gelagert -, ein mechanischer Steller und ein Zeigerinstrument mit Nullmitte. Ein kleines Windrad oben auf dem Rumpf treibt den Anker; der Steller dreht die Bürsten um den Kommutator und wird auf den gewünschten Kurs gestellt, sein Teilungsring hat 36 Striche. Der Pilot dreht, bis die Anzeige null steht, und hält sie dort. Der Grund laut Goldsborough: Der Magnetkompass wird von Motorteilen, Zündung und beweglichen Steuerteilen gestört, und Kompensationsmagnete sind unsicher und müssen oft geprüft werden.
Was daran neu war
Neu war die Trennung von Fühler und Anzeige: Am Instrument vor dem Piloten sitzt keine Magnetnadel mehr, die sich stören ließe, und der laufende Anker wirkt nach Goldsborough zusätzlich wie ein Kreisel gegen Bewegungen, die ihn aus der Ruhe bringen würden. Widerhaken: Das Smithsonian schreibt, Lindbergh habe sich auf einen Kompass dieser Art verlassen, um auf Kurs nach Paris zu bleiben, bis er ausfiel. Er erreichte die Küste Irlands 5 Kilometer - 3 Meilen - neben seinem geplanten Großkreis, aber nach dem Smithsonian wusste er selbst, dass nicht Können oder Gerät, sondern der Zufall diese Genauigkeit ermöglicht hatte: Die Winde hatten keine nennenswerte Abdrift verursacht.

Was die Quellen offenlassen: Die Funktionsbeschreibung stammt von Brice Goldsborough, einem Ingenieur des Herstellers Pioneer (Aero Digest, Juni 1927). Der Aufsatz betont die Vorzüge; als einzige Einschränkung nennt er, dass auch der Gegenkurs null anzeigt.

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