The Oscillation Valve

1904 · Thermionic Diode · Werk 802 von 1.871

Three clear pear-shaped glass bulbs of 1904 on a wooden table in a laboratory in London, each seven centimetres across with a glass tip at its top, standing side by side on rings of orange-brown spirally wound material, each ring carried on three bent wire legs in black insulation, inside the middle bulb a dark metal plate beside a carbon filament glowing faint orange, inside the left bulb a zigzag carbon filament, thin wires outside the glass, beside them a mirror galvanometer of brass and mahogany throwing a thin line of light onto frosted glass, glass battery jars, a hand in a dark tweed sleeve holding a wire clamp, gaslight from above.

Wofür es benutzt wurde
Fleming, wissenschaftlicher Berater der Marconi-Gesellschaft, baute 1904 Glühlampen mit einem Metallzylinder um den Faden und schaltete sie in den Empfangskreis der Funkentelegrafie. Nach seiner eigenen Darstellung wurde der Faden aus einer Batterie von 6 Zellen geheizt; die Röhre ließ Strom nur in einer Richtung durch, so dass die Wellenzüge eines Funkensenders im Telefon als Ton oder am Galvanometer als Ausschlag erschienen. Die Wellenzüge enthielten 20 bis 100 Schwingungen; die Schwingungen selbst waren zu schnell, um eine Galvanometernadel unmittelbar zu bewegen. Morsezeichen hörte der Funker als kurze und lange Abschnitte dieses Tons.
Was daran neu war
Die Röhre richtete Hochfrequenz gleich, ohne dass ein Bauteil auf jeden Wellenzug mechanisch antworten musste, wie es der Feilspan-Kohärer tat; Fleming nennt den Detektor rückblickend einfach und leicht zu handhaben. Den Preis zahlte der Betrieb: der Detektor brauchte eine eigene Heizbatterie. Der Widerhaken liegt im Patent. Der Oberste Gerichtshof der USA erklärte das Fleming-Patent am 21. Juni 1943 wegen eines unzulässigen Verzichts für ungültig: die Beschreibung habe auch niederfrequente Ströme umfasst, das Überbeanspruchen sei nicht versehentlich gewesen, und die Verzögerung von 10 Jahren bis zum Verzicht sei unangemessen.

Was die Quellen offenlassen: Die IEEE-Milestone-Seite nennt keine Patentnummer. Die Justia-Fassung des Urteils ist in sich widersprüchlich: der Leitsatz schreibt 803.864, der Kopf der Entscheidung 803.684 - daher steht hier keine US-Nummer. Flemings eigener Text gibt die Funkenfolge an zwei Stellen verschieden an (50 bis 500 und 50 bis 100 je Sekunde), deshalb bleibt sie weg.

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