1906 · Three-Electrode Vacuum Tube · Werk 804 von 1.871
A small glass valve of 1906 on a workbench in a workshop in New York at night, a round clear glass bulb five centimetres across with a glass neck at each side, inside it a glowing filament, a small flat rectangular metal plate set at a slant and a finely waved wire grid, from one neck a thick wrap of black insulating tape with two black rubber cables, from the other neck thin wires in red and green insulation running to a headset with a leather band, a hand in a white shirt sleeve holding the headset, warm kerosene lamplight from the left.
Wofür es benutzt wurde
Nach der Beschreibung von John L. Hogan jr., der in de Forests Labor arbeitete, war ein Gitter-Audion meist eine Glühlampe für 6 Volt und geringe Kerzenstärke mit Tantalfaden, einer Platinplatte von etwa 10 x 15 mm in rund 3 mm Abstand vom Faden und einem Platingitterdraht von etwa Nummer 22 dazwischen; es gab nach Hogan sechs oder mehr deutlich verschiedene Bauformen. Hogan behandelt die Röhre als Detektor für elektrische Wellen. Hogan hält sie für die drahtlose Telefonie geeignet, weil sie bei sorgfältiger Einstellung die höheren Obertöne der Stimme wiedergebe.
Was daran neu war
Hogan erklärt die Wirkung 1908 als Zerschlagen einer leitenden Gassäule durch den empfangenen Impuls; der Glaskolben schirme diese Gassäule gegen Luftströmungen ab, die Flammen- und Bogendetektoren unzuverlässig gemacht hätten. Das Gitter-Audion nennt er den empfindlichsten bis dahin entworfenen Typ. Der Widerhaken steht im selben Aufsatz: der empfindliche Zustand sei schwer zu finden und noch schwerer zu halten, manche Röhren verlören im Betrieb schnell ihre Güte, Prüfungen von Behörden und Industrie seien unbefriedigend ausgefallen, und die Hersteller von Geräten für drahtlose Telefonie sähen fast keine Nachfrage und lieferten stattdessen kristalline Thermodetektoren. Hogan hält die Röhre für ernsthafte Funkverbindungen noch nicht zuverlässig genug.
Was die Quellen offenlassen: Der Aufsatz "The Audion; A Third Form of the Gas Detector" (Modern Electrics, Oktober 1908, S. 232 bis 233, Berichtigung November 1908, S. 275) stammt von John L. Hogan jr., nicht von de Forest; die Urteile sind deshalb Hogan zugeschrieben. Eine Verstärkerwirkung kommt in diesem Text nicht vor. Die Nummern der Audion-Patente wurden hier nicht geprüft und fehlen daher.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.