A towering Newcomen atmospheric engine inside a mine engine house, massive oak beam pivoting overhead, brass condensate pipes, coal smoke pooling under the roof timbers.
Wofür es benutzt wurde
Die Maschine hob Grubenwasser. Der Stich von 1719 zeigt sie "near Dudley Castle"; nach dem Bericht in Nature stand sie in der Gemeinde Tipton über einem etwa 24 Fuß mächtigen Kohlenflöz. Die Bildinschrift nennt auch die Leistung: der Balancier schwang zwölfmal in der Minute, jeder Hub hob zehn Gallonen Wasser 51 Yards hoch. Kunden waren Kohlengruben, nicht Fabriken. Die Maschine verbrannte so viel Kohle, dass sie sich nur dort rechnete, wo die Kohle am Schacht lag. Wie lange die Bauart gebraucht wurde, zeigt Elsecar in Yorkshire: die dortige Maschine von 1795, bestellt vom 4. Earl Fitzwilliam, pumpte die New Colliery leer, bis sie 1923 durch elektrische Pumpen ersetzt wurde, und blieb danach bis 1930 als Notreserve stehen.
Was daran neu war
Savery hatte 1698 eine Feuermaschine patentiert, die Wasser unmittelbar durch Dampfdruck und Vakuum hob, ohne Kolben und mit begrenzter Hubhöhe. Newcomen setzte an dieselbe Stelle Zylinder und Kolben: eingespritztes Wasser schlug den Dampf nieder, der Luftdruck drückte den Kolben herab, das Gestänge zog die Pumpe im Schacht. Damit ließ sich Kraft dauerhaft als Hub übertragen, tiefer und stetiger als mit Pferdegöpeln. Ein eigenes Patent hatte Newcomen nie. Saverys Monopol war so breit gefasst, dass Newcomen unter fremdem Namen verkaufen musste; es lief erst 1733 ab, vier Jahre nach seinem Tod. Die Umkehr kam später: zwischen 1775 und 1800, als Watts sparsame Maschine längst zu haben war, entstanden in Britannien noch 616 atmosphärische Maschinen gegen 479 von Boulton & Watt.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.