The Backup Payload

1958 · Satellite Instrument Package · Werk 834 von 1.871

A satellite instrument package on an oak workbench in a university physics laboratory in the American Midwest, a cylinder thirty-six centimetres long and fifteen centimetres across built of plain cream potting blocks fitted together in slices and wedges, along it an open channel with a bundle of fine red, green, blue and yellow wires and tiny parts, at one end a round tarnished brass end plate with a toothed rim and a bright steel shaft, beside it a soldering iron, a slender glass counter tube, the hands of a young man in rolled checked shirt sleeves testing a solder joint with two probes, snow outside the window, cold daylight from the left.

Wofür es benutzt wurde
Explorer 1 trug beim Start am 31. Januar 1958 ein Instrumentenpaket von 8,32 kg in einem Satelliten von 13,90 kg; 40 Prozent des Nutzlastgewichts waren Batterien für die zwei Sender. Gemessen wurden kosmische Strahlung mit einem Zählrohr, Temperaturen innen, außen und in der Spitze, Mikrometeoriteneinschläge mit einem Mikrofon und Abtrag mit einem Ring von Erosionsdrähten. Die Messgeräte entwarf die Gruppe von James Van Allen an der University of Iowa; Instrumentenpaket und Satellit baute das Jet Propulsion Laboratory. Am 23. Mai 1958 waren die Batterien leer. Das Stück im Smithsonian galt lange als vollständig instrumentierter Reservesatellit; bei einer Öffnung Ende 2005 war es bis auf einen Mikrometeoritensensor leer, im Rahmen stand die Markierung "Payload II".
Was daran neu war
George Ludwig, der das Zählrohrinstrument in Iowa entwickelte, berichtet, das vollständige Instrument habe über 100 Transistoren benutzt; bis Oktober 1956 wechselte der Entwurf von Germanium-auf Siliziumtransistoren. Explorer 1 trug eine verkürzte Fassung, die JPL-Ingenieure aus dem vollen Paket ableiteten. Der Gewinn war nicht Rechenleistung, sondern Stromverbrauch: nach Ludwigs Angabe brauchten die Transistoren weniger Strom als der Heizfaden einer einzigen Röhre - entscheidend, wenn 40 Prozent der Nutzlast Batterie ist und die Batterie die Lebensdauer bestimmt. Gebaut war das Paket von Anfang an so, dass es in die Vanguard- und in die Juno-I-Konfiguration passte; nach Sputnik war es deshalb die naheliegende Wahl für die Rakete der Armee.

Was die Quellen offenlassen: Massen und Betriebsdauer vom NASA-Missionsblatt, die Transistorangaben aus George Ludwigs eigener Darstellung (University of Iowa, 2004). Was "Payload II" bezeichnet, ist nicht geklärt: der Smithsonian-Datensatz verbindet die Markierung mit dem nach Iowa geschickten Flugreserveteil, Ludwig nennt Payload II eine Flugnutzlast der zweiten Deal-Startserie. Ludwig war sich nicht sicher, ob sein 2006 gestifteter Detektor in diesem Satelliten saß.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausThe Solar Battery1954Die Flugreserve gehört zu Vanguard 1, gebaut vom Naval Research Laboratory, am 17. März 1958 gestartet und der erste solar betriebene Satellit: sechs Solarzellen mit etwa einem Watt versorgten den Sender auf 108,3 MHz, der Sender auf 108,0 MHz hing an Batterien. Die Siliziumsolarzelle hatten die Bell Laboratories nur vier Jahre zuvor vorgestellt.Beleg: Smithsonian National Air and Space Museum: Satellite, Vanguard 1, Backup (A19761019000) · Smithsonian Magazine: The World's First Solar-Powered Satellite is Still Up There · M. Jeppesen, Vanguard 1 - 60th anniversary of solar power in space, Melbourne Energy Institute Symposium

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