A component test bench in a laboratory in Cambridge in Massachusetts, in front a grey foam tray with neat rows of dozens of identical small flat round cans of matt silver metal nine millimetres across, each with a gently domed plain smooth unmarked lid and a narrow base rim, from each can eight thin gold-yellow wires three and a half centimetres long hanging straight down or slightly spread, a hand in a white shirt sleeve lifting one can with tweezers toward a small bare steel box, behind them a test chamber of grey sheet steel with a small square glass window, cool fluorescent light from above.
Wofür es benutzt wurde
Das Micrologic-Element "G" von Fairchild war ein NOR-Gatter mit drei Eingängen, 3 Transistoren und 4 Widerständen auf einem Plättchen. Eldon Hall am Instrumentation Laboratory des MIT machte es zum einzigen Logikbaustein des Apollo Guidance Computer - ein Typ statt vieler, weil sich so die Zuverlässigkeitsprüfung bündeln ließ. Nach Robert Normans Besuch Anfang 1962 ließ Hall größere Mengen kaufen, um zu sehen, ob die Bauteile taugten; eine Bestellung über 100 Stück lieferte Fairchild binnen Tagen. Anfang 1963 stand ein Versuchsaufbau in 4 kühlschrankgroßen Schränken. Für Block I beschaffte das Programm knapp 200.000 Schaltungen, überwiegend von Fairchild.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Beschränkung auf einen Typ: mit demselben Gatter überall ließen sich die Prüfdaten bündeln, statt sie auf viele Bauformen zu verteilen. Der Preis war die Stückzahl - etwa 4.000 Schaltungen je Rechner und knapp 200.000 für Block I. Der Preis je Stück fiel von 43,50 Dollar Anfang 1962 auf im Mittel 20 bis 30 Dollar in der Block-I-Fertigung, nachdem die Epitaxie die Ausbeute verbessert hatte. 1963 verbrauchte das Apollo-Programm nach Darstellung des Computer History Museum 60 Prozent der amerikanischen Produktion integrierter Schaltungen. Die Ablösung kam schnell: für Block II wurde ab 1963 ein dichteres Flachgehäuse mit zwei Gattern entwickelt, und das "G"-Element flog nur in den Block-I-Maschinen.
Was die Quellen offenlassen: Beide Quellen sind Texte des Computer History Museum. Zur Stückzahl je Rechner nennt die Silicon-Engine-Seite etwa 4.000 Schaltungen vom Typ G je Anlage, der Aufsatz im CHM-Blog 4.100 IC-Gehäuse, ohne zu sagen, für welchen Block. Die Zahlen 2.756 Gehäuse, 5.530 Gatter und 16.536 Transistoren gehören dort zu Block II, also zum späteren Doppelgatter, nicht zum Element G.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.