A uniflow steam engine cut open lengthwise, exhaust ports ringing the centre of the cylinder wall, long piston covering and uncovering them at the end of its travel.
Wofür es benutzt wurde
Gleichstromdampfmaschinen trieben Mühlen, Kraftwerke, Fördermaschinen und Schiffe. Sulzer in Winterthur baute für den 1926 in Dienst gestellten Salondampfer Helvétie eine dreizylindrige Gleichstrommaschine, 850 mm Bohrung, 1200 mm Hub, 1500 PSe bei 40 bis 50 Umdrehungen; das Polytechnische Journal nannte das 1928 außergewöhnlich, weil Schiffsmaschinen dieser Art und Größe bis dahin nicht eingebaut worden waren. In den Vereinigten Staaten lief eine Skinner-Gleichstrommaschine von 1926, 19 mal 20 Zoll bei 125 psi, an einem Gleichstromgenerator von 150 kW im Stanford- Krankenhaus in San Francisco, und zwar bis 1974.
Was daran neu war
Der Dampf läuft nur in eine Richtung. Er tritt an den heißen Zylinderenden ein und verlässt den Zylinder durch Schlitze in der Mitte, die der Kolben am Hubende freigibt. Er spült also nicht zurück und kühlt weder Wand noch Kolbenboden ab, die Kondensation des eintretenden Dampfes sinkt, und ein einziger Zylinder erreicht eine Wirtschaftlichkeit, für die man vorher eine Verbundmaschine brauchte. Erfunden hat Stumpf das nicht. Das Polytechnische Journal verwies 1916 auf Joh. Mich. Hack, DRP 6470 vom 15. Februar 1879, als Urheber des Gleichstromgedankens und auf Karl Schmids Patent 164956 von 1903 als den Markstein für hochüberhitzten Dampf; Stumpf habe diese Vorarbeit mit praktischem Blick erkannt und verwertet, sei dafür anfangs heftig bekämpft worden. 1922 schrieb er, inzwischen bauten 15 amerikanische Firmen in großem Umfang nach seinen Vorschlägen.