The Micromainframe

1981 · Object-Oriented 32-Bit Processor · Werk 913 von 1.871

A computer test laboratory in Oregon in autumn, a grey card cage of large processor boards with one board pulled half out, on it two long narrow white ceramic packages six centimetres long with two rows of silver legs, each with a small square plain smooth gold lid in the middle, seated in pale sockets, a third one lying on the bench beside it, a tall stack of pale green-striped fanfold paper lying face down, a hand in a pale blue shirt sleeve pressing the button of a chrome stopwatch, its face turned away from the lens, cold fluorescent light.

Wofür es benutzt wurde
Der iAPX 432 war eine 32-Bit-Mikrocomputerfamilie von Intel, gedacht für Erstausrüster, die ihn in eigene Produkte einbauen sollten; das Intellec 432/100 hieß selbst "Evaluation and Education System". Belegte Nutzung: Die Naval Postgraduate School in Monterey rechnete 1983 Ada-Benchmarks auf einem Intel 432/670 mit bis zu 4 General Data Processors; die Programme wurden auf einer VAX-11/780 übersetzt und erst dann geladen. Die Arbeit übernahm zwei Programme aus einem Leistungsvergleich der University of California, Berkeley, und zitiert Patterson: Gegenüber 68000 und 8086 erreichte der 432 etwa den halben Durchsatz. Henry Levy schreibt, bis 1983 seien "over 100 Intel 432 systems in the hands of universities and customers" gewesen - für Mikroprozessormaßstäbe eine kleine Zahl.
Was daran neu war
Der 432 legte Betriebssystemarbeit in die Hardware: Prozessumschaltung, Botschaftenaustausch und Speicherzuteilung steckten in Mikrocode, dazu kamen capability-gestützte Adressierung und 2^40 Byte virtueller Adressraum. Allgemeine Register gab es nicht, gerechnet wurde auf einem Stapel. Levy nennt ihn den "first object-based microprocessor" - erster Mikroprozessor dieser Art, nicht erste Architektur dieser Art: Dieselbe Quelle stellt das IBM System/38 daneben und verweist auf das Betriebssystem Hydra, mit dessen Nachbau in Silizium das Vorhaben 1975 begann. Teuer war genau die Operation, die billig werden sollte: Ein Prozeduraufruf dauerte in frühen Prototypen 300 Mikrosekunden, nach Nacharbeit unter 100.

Was die Quellen offenlassen: Levy nennt "over 160,000 components" für beide GDP-Chips, die NPS-Arbeit "160,000 transistors on two chips"; die abweichenden Zählungen aus Eric Smiths Archiv sind durch keine gelistete Quelle belegt. Auch die Pinzahl weicht ab: 54 im Intel-Datenblatt vom Februar 1981, 64 bei Levy. Die verkaufte Gesamtstückzahl ist nicht belegt. Die ACM-Seiten zu beiden Leistungsmessungen waren gesperrt.

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