Grasshopper Beam Engine

1803 · Compact Construction · Werk 92 von 1.871

Grasshopper Beam Engine, 1803, Compact Construction

A grasshopper beam engine with the beam pivoted at one end rather than the centre, the whole linkage rocking like a hinged leg, compact frame on a stone base.

Wofür es benutzt wurde
Eine Halbbalanciermaschine, deren Balken an einem Ende schwingt. Die Science Museum Group besitzt zwei Stück. Das eine, von 1840, Hersteller unbekannt, leistete 5 PS bei 20 Umdrehungen in der Minute und lief von 1840 bis 1928 im Clyde Wharf Works der United Alkali Company in London, wo Soda für Glas-, Textil-, Seifen- und Papierfabriken gemacht wurde: 88 Jahre Dienst für fünf Pferdestärken. Zum anderen, um 1855 und vermutlich von Easton, Amos & Sons, sagt das Museum über die Bauart, sie sei klein und in sich geschlossen gedacht und brauche kein tragendes Bauwerk. Das ist der Zweck der Bauart: keine Fundamentgrube, kein Maschinenhaus, Aufstellung dort, wo Platz ist.
Was daran neu war
Wer die Anordnung erfunden hat, ist ungeklärt, und die beste Quelle sagt das selbst. Eugene S. Ferguson nennt die Herkunft des Grasshopper-Balkens 1962 in einer Smithsonian-Studie "einigermaßen unklar" und schließt mit dem Satz, es fehle konkreter Nachweis. Belegt ist, laut Ferguson, ein britisches Patent Nr. 2741 vom 17. November 1803 des Uhrmachers William Freemantle - das aber eine Geradführung betrifft, bei der die Pleuelstange am entgegengesetzten Balkenende sitzt. Die als Grasshopper bekannte Anordnung, mit Pleuel und Kolbenstange am selben Ende, ist mit Oliver Evans verbunden und an dessen Columbian engine vor 1813 belegt. Der praktische Vorteil, ein deutlich leichterer Balken, gehörte laut Ferguson gerade zur Evans-Fassung, nicht zu Freemantles.

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